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Ein „Huwwel“ macht den Radweg gefährlich

Ein „Huwwel“ macht den Radweg gefährlich

Mit vier Hinweisschildern warnen Radfahr-Aktivisten vor einer Gefahrenstelle auf dem Weg durchs Grumbachtal. Als Abhilfe fordert der ADFC von der Stadt St. Ingbert bessere Pflege sowie teilweise einen neuen Belag.

Der Radweg von Sengscheid nach Schafbrücke durch das Grumbachtal ist für die Radler eine der wichtigsten Verbindungen des Saarlandes. Der Weg ist sowohl bei Freizeit- als auch bei Alltagsradlern sehr beliebt. Für die Ortsgruppen St. Ingbert und Saarbrücken des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) ist es daher umso ärgerlicher, dass ausgerechnet dieser Weg einem sehr schlechten Zustand ist.

"Im Fahrradtourismus steckt großes wirtschaftliches Potential, das man so sicher nicht zu Tage fördern kann", so Ursula Hubertus vom ADFC St. Ingbert. Teile des Weges seien dauerhaft hochgradig verschmutzt, sei es durch landwirtschaftliche Fahrzeuge oder durch mangelhafte Drainage. Richtig gefährlich werde es allerdings im Bereich der Holzbrücke über den Grumbach an der Grenze zwischen St. Ingbert und Saarbrücken: Dort nämlich haben Baumwurzeln über die gesamte Breite für Verwerfungen im Asphalt gesorgt, die man aufgrund der Wegeführung erst im letzten Augenblick erkennen kann. Würde ein Radfahrer die Stelle ungebremst passieren, so wäre ein Sturz unvermeidlich. Als "Notmaßnahme", so Gerhard Lucas vom ADFC Saarbrücken, stellten beide Ortsgruppen in einer gemeinschaftlichen Aktion inzwischen vier Hinweisschilder auf, die die Radfahrer vor dieser Gefahrenstelle rechtzeitig warnen sollen. "Sehr gerne würden wir unsere Warnschilder auch wieder entfernen", so die beiden Ortsgruppensprecher in einem gemeinsamen Brief an den Oberbürgermeister Hans Wagner . Dafür müsse die Gefahr durch den "Huwwel" aber wirkungsvoll beseitigt sein. Weiterhin fordert der ADFC, den Weg regelmäßig zu reinigen, die Drainage zu verbessern und die Fahrbahndecke stellenweise zu erneuern.