Ein Fest für Beeden

Beeden. Das Beeder Biosphärenfest wird zum ersten Mal nicht an einem zentralen Platz im Ort ausgetragen, sondern dort, wo die Natur mit den Händen greifbar wird: ums Biotop herum. Um das ganze Gelände mit seinen Pferden, Störchen, Wasserbüffeln und Konikpferden zu überblicken, wird sogar ein Kran vor Ort sein, der die Besucher rund 40 Meter hinauf fährt. Das Programm für den 12

 Frisches Gemüse wird es beim Biosphärenmfest ebenso geben wie Obst. Säfte und Marmelade. Wichtig ist, dass alles aus der Nähe kommt, die Transportwege sollen kurz sein. Foto: pms

Frisches Gemüse wird es beim Biosphärenmfest ebenso geben wie Obst. Säfte und Marmelade. Wichtig ist, dass alles aus der Nähe kommt, die Transportwege sollen kurz sein. Foto: pms

Beeden. Das Beeder Biosphärenfest wird zum ersten Mal nicht an einem zentralen Platz im Ort ausgetragen, sondern dort, wo die Natur mit den Händen greifbar wird: ums Biotop herum.Um das ganze Gelände mit seinen Pferden, Störchen, Wasserbüffeln und Konikpferden zu überblicken, wird sogar ein Kran vor Ort sein, der die Besucher rund 40 Meter hinauf fährt. Das Programm für den 12. August steht, die Prospekte sind gedruckt, die Organisatoren - vor allem Pia Schramm von der Biosphäre Bliesgau und Norbert Zimmer von der Stadt Homburg - schwanken noch zwischen Stress und Erleichterung. Erleichtert, weil jetzt alles unter Dach und Fach ist, ein bisschen gestresst, weiß man erst hinterher weiß, ob auch wirklich alles geklappt hat.

Das fängt bei ganz einfachen Dingen an wie Strom und Wasserversorgung, Toiletten und Parkplätzen. "Wir haben ganz klare Richtlinien, wer beim Biosphärenfest mitmachen darf", betont Pia Schramm, "es geht dabei nicht um beliebige Marktbeschicker, sondern um Anbieter natürlicher Produkte, die im Zusammenhang mit der Biosphäre stehen." Natürlich gibt es wieder Biosphärenbrot, Marmelade, Säfte, Essig und Öl von den Erzeugern im Bliesgau, ebenso Kosmetik, Fleisch von den Heckrindern, Michprodukte aus der Bliesgau-Molkerei und heimisches Obst und Gemüse.

Ortsvertrauensmann Gerhard Wagner ist stolz, dass Beeden den Zuschlag bekommen hat, das überregional bedeutende Biosphärenfest ausrichten zu können. Denn Beeden feiert in diesem Jahr auch den 800. Geburtstag der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes. "Aus diesem Anlass wollten wir ein schönes Fest, das haben wir jetzt bekommen", sagt Wagner. Dass auch die Beeder Vereine und Gemeinschaften engagiert mitmachen, freut Wagner ganz besonders: "Bei uns ist das Vereinsleben intakt."

Oberbürgermeister Karlheinz Schöner kam ebenfalls zur Vorstellung des Programms und betonte bei dieser Gelegenheit sein Anliegen: "Ich möchte, dass alle Stadtteile ihr eigenes Gesicht bewahren, ich möchte nicht, dass immer nur alles auf die Homburger Innenstadt fokussiert wird." Eine lebendige Stadt könne nur entstehen, "wenn von Jägersburg bis Einöd alle daran mitarbeiten, ihr eigenes Profil zu stärken, dann profitiert am Ende die ganze Stadt. Die Kirrberger haben mehr Wald, die Beeder mehr Wiesen, die Jägersburger haben die Weiher, geschichtsträchtige Bauten haben wir in Schwarzenacker oder Wörschweiler, schöne Radwege, viele Feste."

Das Biosphärenfest in Beeden passe gut in dieses Stadtteilkonzept hinein, bei dem jeder etwas für die gesamte Stadt Homburg beitrage und doch sein eigenes Gesicht wahre.

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