Ein dickes Geschenk für thailändische Kinder

Ein dickes Geschenk für thailändische Kinder

Gersheim. Eine Aula, die fast aus allen Nähten platzt, sowie fantasievoll geschmückte Stände mit weihnachtlichen Genüssen und selbst angefertigten Dingen rund um Advent und Weihnachten und Besucher von nah und fern: Das ist Weihnachtsmarkt an der Gesamt- und Gemeinschaftsschule Gersheim, wie er jetzt zum zwölften Mal stattgefunden hat

Gersheim. Eine Aula, die fast aus allen Nähten platzt, sowie fantasievoll geschmückte Stände mit weihnachtlichen Genüssen und selbst angefertigten Dingen rund um Advent und Weihnachten und Besucher von nah und fern: Das ist Weihnachtsmarkt an der Gesamt- und Gemeinschaftsschule Gersheim, wie er jetzt zum zwölften Mal stattgefunden hat.

Zufrieden waren alle: die Kunden, weil sie zu kleinen Preisen ein weihnachtliches Warenangebot vorfanden, und die Aktiven, weil sie jede Menge Spaß hatten. Und weil durch den Verkauf viel Geld in die Kassen floss, das nun umgehend an die Patenkinder im Sarnelli House in Nordthailand geschickt wird. Die Kinder, die in diesem Kinderheim ein neues Zuhause gefunden haben, sind dringend auf Hilfe angewiesen. Sie haben ihre Eltern durch Aids verloren und würden allein im Leben stehen, wenn Father Mike Shea - ein Pater, der zeitlebens am Mekong-Fluss tätig gewesen ist - und die Hausmütter sich dieser Kinder nicht angenommen hätten.

Im Sarnelli House werden sie mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Sie finden dort ihre Ersatzfamilie und bekommen durch eine solide Schulbildung eine Chance für die Zukunft. Jeder gespendete Cent wird dort ankommen, wo er gebraucht wird, und wird ausschließlich zum Wohl dieser Kinder eingesetzt, wie die Schule weiter mitteilt.

"Dieses Projekt ist nicht schmückendes Beiwerk oder vorweihnachtliche Wohltätigkeit. Das Patenschaftsprojekt ist fester Bestandteil des sozialen Lernens, das an dieser Schule großgeschrieben wird. Kinder helfen Kindern und lernen auf diese Weise, auch einmal über den eigenen Gartenzaun hinauszuschauen und mit ihren eigenen Händen sowie mit Unterstützung durch Eltern und Lehrer dazu beizutragen, dass das Leben anderer Menschen, denen es weit weniger gut geht als uns, ein wenig leichter wird", so Gaby Dippel, die zweite stellvertretende Schulleiterin. red