1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. St. Ingbert

Ehrungen statt Einsätze: Ruhiges Jahr für Reinheims Feuerwehr

Ehrungen statt Einsätze: Ruhiges Jahr für Reinheims Feuerwehr

Reinheim. Mit nur neun Einsätzen verlebte die Reinheimer Feuerwehr ein relativ ruhiges Jahr 2012, zumal zu den Ereignissen noch einige Fehlalarme von Brandmeldeanlagen zählten, bei denen keine Maßnahmen erforderlich waren. Dies berichtete Löschbezirksführer Reinhold Drieß bei der Jahreshauptversammlung im Nebenzimmer der Grenzlandhalle

Reinheim. Mit nur neun Einsätzen verlebte die Reinheimer Feuerwehr ein relativ ruhiges Jahr 2012, zumal zu den Ereignissen noch einige Fehlalarme von Brandmeldeanlagen zählten, bei denen keine Maßnahmen erforderlich waren. Dies berichtete Löschbezirksführer Reinhold Drieß bei der Jahreshauptversammlung im Nebenzimmer der Grenzlandhalle. Er appellierte dabei aber auch an die Bevölkerung, zum besseren Eigenschutz in den Wohnungen Rauchmelder zu installieren. Mit 32 aktiven Wehrangehörigen und 20 Mitgliedern, davon fünf Mädchen bei der Jugendwehr, verfüge man über einen zufriedenstellenden Personalbestand. Doch müsse stetig an der Ausbildung gearbeitet werden, da bei den Ernstfällen eine breite Anforderungspalette auf die Wehr zukomme. So würden in diesem Jahr vermehrt Lehrgänge auf Landes- und Gemeindeebene besucht werden. Alle 21 Übungen im Löschbezirk habe Peter Wagner besucht. Gesellschaftlicher Höhepunkt des Jahres sei neben der 50-Jahrfeier der Jugendwehr, der Kameradschaftsabend mit der Tagesfahrt nach Luxemburg gewesen. In diesem Jahr werde der Kameradschaftsabend am 12. Oktober stattfinden.Der Jugendbeauftragte Manuel Langenbahn berichtete, dass neben den 60 Stunden feuerwehrtechnischer Arbeit auch 30 Stunden allgemeine Jugendarbeit absolviert worden seien. Auch habe man das Martinsfeuer betreut und eine Kanufahrt auf der Blies unternommen. Bei allem sei er von Tobias Toucher, André Jung und Andreas Gebhart unterstützt worden. Eine gute Kassenlage konnte Peter Wagner vermelden. Wolfgang Endlich, Erster Beigeordneter der Gemeinde, hob die Feuerwehr als eine unverzichtbare Einheit innerhalb des Rettungs- und Sicherheitskonzeptes der Kommune hervor und appellierte, weiter an der "Kultur des Helfens" zu arbeiten. Gemeindejugendbeauftragter Andreas Lang bemerkte, dass die Einrichtung einer "Bambini"-Wehr mit dem Eintrittsalter von sechs Jahren momentan diskutiert werde. Er sah es als Chance, dadurch frühzeitig an Nachwuchs zu kommen, wobei auch die fachlichen Voraussetzungen bei den Ausbildern unabdingbar seien. "Wenn die Feuerwehr gebraucht wird, ist sie da", stellte Ortsvorsteher Jürgen Wack lobend fest und fügte hinzu, dass die Wehr unerlässlich für das Funktionieren der Dorfgemeinschaft sei. In die gleiche Kerbe schlug auch Arbeitsgemeinschaftsvorsitzender Peter Rung, der die Unterstützung bei Fronleichnam, Martinszug und Rosenmontag hervorhob. ott

Auf einen Blick

Geehrt wurden Peter Wagner und der stellvertretende Löschbezirksführer Klaus Wack mit dem goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes für 35-jährigen Dienst. Löschbezirksführer Reinhold Drieß wurde für 40, Patrick Finkemeier für 30 Jahre Dienst geehrt. Entsprechende Urkunden erhielten auch Hans Ruppert, der seit 50 Jahren der Selbsthilfeeinrichtung angehört. Zum Oberlöschmeister wurde Andreas Gebhart, zu Löschmeistern Benjamin Uth und Manuel Langenbahn befördert. Selina Wolter wurde von Endlich in die Aktive Wehr übernommen. 2014 feiert die Feuerwehr 135-jähriges Bestehen. ott