Drei Einsätze über Weihnachten für die Feuerwehr St. Ingbert

Notrufe : Feueralarm durch Wetterphänomene

Gleich zwei Mal standen St. Ingberts Retter an Weihnachten vor harmlosem Dampf.

Eher harmlose Einsätze meldet die St. Ingberter Feuerwehr über die Weihnachtsfeiertage. Am Heiligabend lösten für den Löschbezirk Oberwürzbach die Meldeempfänger um 14.23 Uhr aus. In der Friedhofstraße in Oberwürzbach brannte der Inhalt eines Papier-Containers. Neun Feuerwehrleute rückten an. Mit einer Schaumpistole löschte ein Feuerwehrmann unter Atemschutz die Papiertonne ab. Danach entleerten die Einsatzkräfte diese und schäumten das Brandgut ein.

Zu einem weiteren Einsatz musste die Feuerwehr St. Ingbert am Heiligabend um 22.28 Uhr ausrücken. Anwohner meldeten aufsteigenden Rauch in der Slevogtstraße. Die Einsatzkräfte lokalisierten vor Ort einen dampfenden Komposthaufen. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera zeigte aber schnell, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. Im Bereich des Haufens zeigte die Kamera ein Grad an und in der Umgebung bis zu minus 9 Grad. Nach etwa 20 Minuten konnten die neun Feuerwehrleute wieder abrücken.

Aufsteigenden Rauch und einen Garagenbrand meldete am 1. Weihnachtsfeiertag ein Anrufer über Notruf. Zwölf Feuerwehrleute aus St. Ingbert-Mitte rückten um 11.25 Uhr mit Löschfahrzeug und Drehleiter zum vermeintlichen Brandort in die Pfarrgasse in St. Ingbert aus. Bei der Erkundung konnte tatsächlich Dampf an der Garage festgestellt werden. Allerdings handelte es sich um Wasserdampf, der durch im Sonnenschein auftauenden Reif verursacht wurde.

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