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DNA-Fußweg rückt in einer Parzelle an den Rand

DNA-Fußweg rückt in einer Parzelle an den Rand

Der Stadtrat St. Ingbert hat den Bebauungsplan des Drahtwerk-Nord-Areals (DNA) in seiner jüngsten Sitzung geringfügig geändert.

Der Rad- und Fußweg wird in einer Parzelle, die im der Innenstadt zugewandten Seite nahe des Bahn-Viadukts gelegen ist, so verlegt, dass ein größeres Areal für einen Kaufinteressenten entsteht. Wie den Unterlagen des Rates zu entnehmen ist, sind die Flächen auf der oberen Terrasse des DNA gemäß der städtebaulichen Erwartungen verkauft worden.

Dort haben sich Unternehmen angesiedelt, die großen Platzbedarf haben. Die Entwicklung auf der unteren Terrasse hingegen bleibe "dramatisch hinter den Möglichkeiten der baulichen Ausnutzung der Grundstücke zurück", heißt es in den Sitzungsunterlagen. Demnach war die Vision, mit höheren Gebäuden auf dieser Fläche ein städtisches Quartier zu schaffen. Tatsächlich finden sich heute aber ein- bis zweigeschossige Gewerbebauten auf dem Areal. Zur Vermarktung des Drahtwerk-Nord-Areals hat sich Wirtschaftsförderer Thomas Debrand jüngst sehr positiv geäußert. Rund 500 Menschen arbeiteten heute demnach in elf Unternehmen auf der ehemaligen Industriebrache. Auch die letzten freien Flächen könnten bald vermarktet sein.