Die Tage des Mobilfunkmastes auf dem Hobels sind gezählt

Die Tage des Mobilfunkmastes auf dem Hobels sind gezählt

St. Ingbert. Keine Frage - in der Hobelssiedlung lässt es sich gut leben. Statt Verkehrslärm prägen gepflegte Vorgärten und schmucke, zum Teil neu erbaute Häuser die Gegend. Doch die Idylle wird durch einen stillen Mitbewohner getrübt: den Mobilfunkmast. Ihn wollen die Anwohner schon seit Jahren wieder loswerden - so auch SZ-Leser-Reporter Ingo Ammann

St. Ingbert. Keine Frage - in der Hobelssiedlung lässt es sich gut leben. Statt Verkehrslärm prägen gepflegte Vorgärten und schmucke, zum Teil neu erbaute Häuser die Gegend. Doch die Idylle wird durch einen stillen Mitbewohner getrübt: den Mobilfunkmast. Ihn wollen die Anwohner schon seit Jahren wieder loswerden - so auch SZ-Leser-Reporter Ingo Ammann. "Es wurde schon mehrfach berichtet, der Sendemast würde im Laufe des Jahres 2012 abgebaut."

Diese Frist, die sich die Stadt selbst gesetzt hat, wird sie wohl nicht einhalten können. Stadtsprecher Peter Gaschott teilte auf SZ-Nachfrage mit, er gehe davon aus, dass der Mast im kommenden Frühjahr zurückgebaut wird. Doch vorher müsse der neue Mast stehen. Als künftigen Standort hat sich das Waldgebiet "Au" empfohlen. "Das ist mit Naturschützern so abgestimmt worden, ein Bauantrag wird demnächst eingereicht", erklärt Gaschott.

Das Bild in der Kohl-Weigand-Straße wird sich dann verändern. Gaschott: "Wenn der neue Mast steht, wird der alte in vier Teile geteilt, demontiert und mit ihr diese gesamte Technik." Nur das Fundament bleibt wegen der Bodenbeschaffenheit erhalten. "Aber das", sagte Gaschott, ist nicht schädlich. Es ist ein Fundament, das keinem wehtut." obe

Den Tipp zu diesem Artikel bekamen wir von SZ-Leser-Reporter Ingo Ammann. Haben auch Sie Spannendes zu erzählen? Dann schicken Sie uns dies per E-Mail an leser-reporter@sol.de oder über Onlineformular: www.saarbruecker-zeitung.de/Leser-Reporter.

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