Beleuchtung für Schulturnhalle: Die Lichtanlage in Hassels alter Turnhalle soll endlich leuchten

Beleuchtung für Schulturnhalle : Die Lichtanlage in Hassels alter Turnhalle soll endlich leuchten

Aufgrund eines Ortsratsbeschlusses soll eine Beleuchtungsanlage in der Alten Schulturnhalle in Hassel installiert werden, da dort unter anderem Konzerte und Theateraufführungen stattfinden und die jetzige Ausleuchtung nicht ausreichend ist. Da bisher nichts geschehen ist, bat der Ortsrat um eine Information zum Stand des Projektes und um Vorlage einer genauen Terminplanung zu dessen Umsetzung.

Wie die Verwaltung mitteilte, seien die Ausschreibungen noch nicht erfolgt, da andere Projekte in der Priorität nach vorne rückten. Deshalb sei eine Bearbeitung derzeit nicht möglich. Auch bei einer Fremdvergabe der erforderlichen Ingenieurleistung würden Mitarbeiter der entsprechend zuständigen Abteilung eingebunden werden müssen, ebenso bei der späteren Baubegleitung. Aus Kapazitäts- und Auslastungsgründen sei dies jedoch zur Zeit nicht möglich.

Wie Michael Rinck (CDU) sagte, wolle man das Thema noch einmal in Erinnerung bringen, da der Beschluss des Ortsrates mittlerweile fünf Jahre her sei. „Ich weiß nicht, ob die Flüchtlingsproblematik noch als Ausrede dienen kann“, so der CDU-Fraktionssprecher im Ortsrat. „Wir bitten endlich um die Umsetzung des Beschlusses.“ Wie Christa Strobel (CDU) in dem Gremium berichtete, sei bereits ein Angebot eingeholt worden. Alex Beck von der Bauabteilung der Stadt habe allerdings Zweifel geäußert, ob die Decke des Raumes für die Beleuchtungsanlage stabil genug sei. Er hatte zugesagt, dies zu prüfen und bei einer negativen Antwort in Aussicht gestellt, die Strahler stattdessen eher an der Wand befestigen zu wollen. Bisher sei aber in dieser Sache weder eine Antwort gekommen noch ein zweiter Besuch erfolgt.

Wie Strobel, auch Leiterin der VHS-Nebenstelle Hassel, weiter ausführte, habe man seine Vorstellungen bei den Lampen und deren Kosten schon nach unten korrigiert. „Für die Bühne braucht es ja bloß ein Arbeitslicht zu sein“, sagte sie, „aber das jetzt ist kein Zustand, wir müssen jedes Mal für eine Anlage zahlen, wenn wir Theateraufführung haben. Auch das kostet.“ Wie ein Ortsratsmitglied bemerkte, sei der Umgang der Stadt mit diesem Thema eine „Vertagung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag“. Albert Zitt (SPD) sagte, man müsse im Ortsrat noch einmal genau formulieren, was in welchem Umfang an Beleuchtung gewünscht werde. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Umsetzung nach einer eindeutigen Aussage schnell gehen könne.

Dies hoffte auch Michael Rinck, zumal der damalige Beschluss einstimmig gefasst worden war, Geld dafür da sei und die Kosten von 8000 auf 6000 Euro reduziert worden seien. Der Ortsrat bat daher um eine statische Prüfung der Deckenkonstruktion sowie einen Ortstermin mit den städtischen Entscheidungsträgern, bevor er eine abschließenden Beschluss fällen könne.

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