Die Grüne verteilen ihre Aufgaben im Stadtrat St. Ingbert

Die Grünen : Grüne verteilen Aufgaben im Stadtrat

Die neue Fraktion der Grünen im St. Ingberter Stadtrat hat sich inhaltlich und personell neu aufgestellt: Als Fraktionsvorsitzender der Grünen übernimmt Rainer Keller die Bereiche Finanzen und Personal.

Sabine de Haas wird als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und als Sprecherin im Rechnungsprüfungsausschuss fungieren. Sprecherin für den Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich wird die Rechtsanwältin Cornelia Best. Der Bäckermeister Michael König verantwortet zukünftig den Baubereich. Der selbstständige Kaufmann und Fahrradhändler Markus Schmitt wird den Bereich Stadtentwicklung betreuen und kümmert sich damit auch um die wichtigen Themen Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie die Biosphäre. Schmitt ist außerdem der Grünen-Kandidat für eine der ehrenamtlichen Beigeordnetenpositionen in der Verwaltungsspitze. Die Fraktionsgeschäftsführung übernimmt der Diplom-Geograf Claus Günther.

Die neu gewählte Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im St. Ingberter Stadtrat will zukünftig noch stärker die Nachhaltigkeit als oberste Leitlinie in den Fokus ihres politischen Handelns nehmen. Hierzu gehöre exemplarisch der Schutz der innerstädtischen Grünflächen und im Zuge eines Kampfs gegen eine immer stärkere Versiegelung, der Schutz der Bevölkerung vor immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen, so die Grünen in einer Pressemitteilung.

Auch soll die Lebensqualität in St. Ingbert und der Region durch eine nachhaltige Stadtentwicklung weiter gesteigert werden. Hierzu zähle auch die Forderung nach einer intelligenten Verzahnung verschiedener Mobilitätssysteme unter möglichst kostenloser Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Die bevorzugte Lage St. Ingberts im Biosphärenreservat Bliesgau zwischen dem Oberzentrum Saarbrücken, dem Universitäts- und Industriestandort Homburg und in nahezu direkter Nähe zum Campus der Universität des Saarlandes gelte es als Chance für eine nachhaltige Entwicklung der gesamten Region zu nutzen, so die Grünen.

Mehr von Saarbrücker Zeitung