Demonstration Parteien unterstützen Demo gegen Rechtsextremismus in St. Ingbert

St Ingbert · An diesem Samstag, 24. Februar, ruft ab 15 Uhr ein Bündnis dazu auf, klare Kante gegen rechte Auswüchse im Land zu zeigen. Treffpunkt ist auf dem Marktplatz.

 In St. Ingbert ist am Samstag eine Demonstration gegen Rechtsextremismus geplant.

In St. Ingbert ist am Samstag eine Demonstration gegen Rechtsextremismus geplant.

Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

St. Ingbert (mbe) Ein starkes Zeichen aus der Mitte der Gesellschaft gegen Rechtsextremismus zu setzen, dazu rufen die St. Ingberter Stadtverbände von CDU, Grünen und SPD in einer gemeinsamen Erklärung auf. Sie fordern damit zur Teilnahme an der Demonstration auf, die das parteiunabhängige Bündnis für Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz für diesen Samstag, 24. Februar, organisiert hat. Sie beginnt um 15 Uhr auf dem Marktplatz und führt von dort in die Fußgängerzone und bis vor die Engelbertskirche.

„Seit Wochen gehen hund erttausende Menschen in der gesamten Republik für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus auf die Straße“, schreiben die drei Parteien in ihrem Unterstützer-Aufruf. Auch St. Ingbert schließe sich diesem Leuchtfeuer der Demokratie an: Die Stadtverbände von Grüne, CDU und SPD rufen gemeinsam zur Teilnahme an dieser Demonstration auf und zeigen sich angesichts zunehmender antidemokratischer Tendenzen und Hasstiraden im Internet besorgt. Zugleich gebe der große Zuspruch der Menschen bei den Demonstrationen Anlass zur Hoffnung. In dem Aufruf heißt es weiter: „Wir Demokraten in diesem Land stehen zusammen für unsere Werte ein. Wir sind mehr!“

Die Demonstration beginnt um 15 Uhr auf dem Marktplatz vor der Stadthalle mit einer Kundgebung und zieht dann weiter bis zur Engelbertskirche.

In ihrer Presseerklärung sprechen die Parteien Klartext. Rainer Keller, Grüne:„Die Demokratie beschränkt sich nicht auf Wahlen oder Parlamente, sondern ist eine wichtige Grundlage der Zivilgesellschaft insgesamt. Aber die Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie muss von allen gelebt und gegen Bedrohungen verteidigt werden.“

„Wir werden gemeinsam ein starkes Zeichen aus der Mitte unserer Gesellschaft senden. Ein Zeichen gegen Extremismus und Hass im Internet, für Demokratie und eine offene Gesellschaft“, wird Pascal Rambaud zitiert, Stadtverbandsvorsitzender der CDU St. Ingbert.

Maximilian Raber, Stadtverbandsvorsitzender der SPD St. Ingbert, äußert sich so: „Wir wollen Zusammenhalt statt Spaltung. Wir wollen Respekt statt Hass und Zuversicht statt Angst. Jede und jeder ist gefragt, ein Zeichen zu setzen für Solidarität, Demokratie und Menschlichkeit.“

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