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Das Programm der Kinowerkstatt St. Ingbert am 25. und 26. Dezember

Kinowerkstatt St. Ingbert : Programm der Kinowerkstatt an den Feiertagen

Zwei Filme hat die Kinowerkstatt St. Ingbert in ihrem Weihnachtsprogramm. An eine alte Tradition anknüpfend, zeigt die Kinowerkstatt am Mittwoch, 25. Dezember, um 20 Uhr die romantische Komödie „Rendezvous nach Ladenschluss“ (USA 1940) von Ernst Lubitsch mit dem jungen James Stewart, Margaret Sullavan, Frank Morgan, Joseph Schildkraut, Felix Bressart und anderen.

Die Wiederaufführung ist gleichzeitig eine Reminiszenz an Ernst Lubitsch, „einen für uns inspirierenden und wichtigen Regisseur“, so die Kinowerkstatt. Die romantische Komödie spielt im Budapest der 30er Jahre und handelt von der Romanze zwischen zwei in anonymem Briefwechsel stehenden Menschen, die nicht wissen, dass sie in Wirklichkeit Arbeitskollegen sind. Die Geschichte könnte auch in Zeiten des Internet angesiedelt sein. Tatsächlich wurde sie später aufgegriffen in der auf Meg Ryan und Tom Hanks zugeschnittenen romantischen Komödie „E-Mail für dich“.

Am Donnerstag, 26. Dezember, um 20 Uhr ist der Spielfilm „Dingo“ aus dem Jahr 1991 mit Miles Davis zu sehen, in Australien und Frankreich gedreht etwa ein Jahr vor dem Tod von Miles Davis. Es ist ein fast vergessenes Juwel im Jazz-Film-Bereich und der Abschluss der Reihe „Jazzfilm-Raritäten“: Ein australischer Amateurmusiker ist auf der Suche nach seinem großen Idol Miles Davis. Jazz-Musik von Michel Legrand/Miles Davis/Chuck Findley, hervorragende Schauspieler und ausgezeichnete Landschaftsaufnahmen machen diesen Film sehenswert. Der etwa 40-jährige John „Dingo“ Anderson (Colin Fries) übt im australischen Outback mit seiner Trompete (tatsächlich gespielt von dem amerikanischen Trompeter Chuck Findley). Er experimentiert mit Klängen und dem Echo seiner Trompete in der sonnendurchfluteten Landschaft. Seine Erinnerungen schweifen etwa 25 Jahre zurück.

Der Film läuft im englischen Original-Ton mit deutschen Untertiteln. Verantwortlich hierfür ist der Kurator der Reihe, der Riegelsberger Musiker und Musikjournalist Professor Klaus Huckert, der auch persönlich in den Film einführt.