Das Land muss für weniger Verkehrslärm sorgen

Das Land muss für weniger Verkehrslärm sorgen

Blieskastel. Eine EU-Richtlinie und das Bundes-Immissionschutz-Gesetz verpflichten auch die Stadt Blieskastel, Lärmkarten erstellen und Maßnahmen gegen Verkehrslärm planen zu lassen. In der ersten Stufe in den Jahren 2007/2008 war Blieskastel nicht betroffen, weil dort eine Belastungsgrenze von rund 16 500 Fahrzeugen vorgegeben war

Blieskastel. Eine EU-Richtlinie und das Bundes-Immissionschutz-Gesetz verpflichten auch die Stadt Blieskastel, Lärmkarten erstellen und Maßnahmen gegen Verkehrslärm planen zu lassen. In der ersten Stufe in den Jahren 2007/2008 war Blieskastel nicht betroffen, weil dort eine Belastungsgrenze von rund 16 500 Fahrzeugen vorgegeben war. In der zweiten Stufe mit einer Belastungsgrenze von 8200 Fahrzeugen am Tag rücken allerdings vier Straßenabschnitte in den Blickpunkt: die B 423 in der Ortsdurchfahrt Webenheim, die L 105 in der Ortsdurchfahrt Mimbach, die L 113 in der Ortsdurchfahrt Lautzkirchen und die L 111 in der Ortsdurchfahrt Niederwürzbach insbesondere am Ortsausgang in Fahrtrichtung Hassel. Die Messergebnisse des von der Fachhochschule Trier (Umweltcampus Birkenfeld) beauftragten Schalltechnischen Beratungsbüros aus Bosen weisen dort - "mehr oder weniger", wie es in der Sitzungsvorlage heißt, - Überschreitungen der Lärm-Grenzwerte aus. Daraus ergibt sich "Handlungsbedarf", allerdings für den Landesbetrieb für Straßenbau (LfS), weil es sich um Bundes- oder Landestraßen handelt, wie Blieskastels Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener im Vorfeld der Stadtrats-Sitzung deutlich machte. Wann und welche Lärm reduzierenden Maßnahmen (etwa das Aufbringen von Flüsterasphalt) ergriffen werden, wird also nicht in Blieskastel entscheiden. cas

Der Stadtrat tagt heute um 17.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses I.