Das größte Fest ist in Reinheim

Reinheim/Homburg. Die Trofeo Karlsberg begeistert die Zuschauer. Obwohl es "nur" eine Junioren-Radrundfahrt ist, standen in den ersten beiden Etappen im Warndt und um Erfweiler-Ehlingen tausende Zuschauer an den Streckenrändern und jubelten den über 100 Athleten zu. Großen Anteil daran hatte, vor allem am Donnerstag, das frühsommerliche Wetter

Reinheim/Homburg. Die Trofeo Karlsberg begeistert die Zuschauer. Obwohl es "nur" eine Junioren-Radrundfahrt ist, standen in den ersten beiden Etappen im Warndt und um Erfweiler-Ehlingen tausende Zuschauer an den Streckenrändern und jubelten den über 100 Athleten zu. Großen Anteil daran hatte, vor allem am Donnerstag, das frühsommerliche Wetter. Auch die Verbandsprominenz der deutschen Straßenradfahrer war von den Rahmenbedingungen beeindruckt. "Der Zuschauerzuspruch ist enorm, es ist wirklich ein außergewöhnlich guter Rahmen", lobte Udo Sprenger, der Vizepräsident des Bundes deutscher Radfahrer.

Heimspiel für Felix Drumm

Nun stehen an diesem Samstag und Sonntag die letzten Etappen auf dem Programm. Los geht es mit dem Einzelzeitfahren von Habkirchen nach Reinheim (Samstag, ab 8.15 Uhr, 9,3 Kilometer). "Bei diesem Rennen kann sich jeder hinstellen, wo er will. Die Strecke ist kurz und flach", verrät Chef-Organisator Wolfgang Degott. Dies sei charakteristisch für ein Zeitfahren. Anders seien hingegen die Voraussetzungen auf der Rundfahrt, die samstags im Anschluss stattfindet. Dabei geht es, mit Start und Ziel in Homburg, über Bruchdorf, Sanddorf, Käshofen, Mörsbach und Kirrberg (Start 13.30 Uhr, 79 Kilometer). "Die besten Zuschauerpunkte sind Start und Ziel sowie die Steigung von Kirrberg nach Mörsdorf. Auf dem Homburger Christian-Weber-Platz ist das größte Fest der Rundfahrt. Aber auch in Mörsbach ist ein großes Fest, weil Felix Drumm aus Mörsdorf stammt", erklärt Degott. Drumm fährt fürs deutsche Team und wurde von Bundestrainer Wolfgang Ruser erst kurz vor Beginn nachnominiert. Der 17-Jährige fährt für den RSC Zweibrücken.Ihren Abschluss feiert die Trofeo dann am Sonntag in der Gemeinde Gersheim. Dort rollt das Feld von Reinheim über Gersheim, Walsheim, Seyweiler, Medelsheim und Niedergailbach wieder nach Reinheim (Start 10.30 Uhr, 99 Kilometer). "Das größte Fest ist am Sonntag in Reinheim, wo auch Start und Ziel sind. Dort ist eine lange Gerade, wo sehenswerte Sprints zu erwarten sind", erläutert Wolfgang Degott. Ebenfalls lohnenswert sei die Bergwertung zwischen Medelsheim und Gersheim. Somit könnte Reinheim für den Gesamt-Ausgang der Trofeo das Zünglein an der Waage werden.