"Das Glücksprinzip" zum Welthospiztag

"Das Glücksprinzip" zum Welthospiztag

St. Ingbert. Zum Welthospiztag zeigt die Kinowerkstatt in der St. Ingberter Pfarrgasse am heutigen Freitag um 19 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz den Spielfilm "Das Glücksprinzip" (USA 2000), Regie Mimi Leder, mit Kevin Spacey, Helen Hunt und Haley Joel Osment in den Hauptrollen

St. Ingbert. Zum Welthospiztag zeigt die Kinowerkstatt in der St. Ingberter Pfarrgasse am heutigen Freitag um 19 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz den Spielfilm "Das Glücksprinzip" (USA 2000), Regie Mimi Leder, mit Kevin Spacey, Helen Hunt und Haley Joel Osment in den Hauptrollen. Der neue Sozialkunde-Lehrer Eugene Simonet gibt seinen Schülern zu Beginn des Schuljahres eine besondere Aufgabe: Entwickelt einen Plan, um die Welt zu verbessern und setzt ihn in die Tat um. Der kleine Trevor nimmt diesen Auftrag sehr ernst und startet mit seiner Idee eine Aktion mit spannenden Verwicklungen und überwältigendem Ausmaß. Die Welt ein bisschen besser machen - das ist oft die Intension der Menschen, die bereit sind, ein Ehrenamt zu übernehmen. Auch in der Hospizarbeit begegnet man dieser Idee und so wurde zum diesjährigen Welthospiztag ein einfühlsam gespielter Film ausgesucht, der Mut machen will, sich für andere einzusetzen.Eine griechische Sommerkomödie voller Überraschungen und mit Kultregisseur Emir Kusturica zur Abwechslung mal vor der Kamera ist "Ein griechischer Sommer" (Griechenland / Frankreich 2011 - Originaltitel: Nicostratos le pélican) von Olivier Horlait mit Emir Kusturica, Thibault Le Guellec, François-Xavier Demaison, Jade-Rose Parker, Gennadios Patsis. Der Film entführt in eine paradiesische Insellandschaft, erzählt von einem Sommer der Liebe und beweist, dass auch Vögel eine Menge Humor haben können. Er läuft am heutigen Freitag, um 21.45 Uhr, am Samstag, 20. Oktober, um 18 und 21 Uhr, sowie am Sonntag, 21. Oktober, um 20 Uhr und am Montag, 22. Oktober, um 18 Uhr. Als Yannis (Thibault Le Guellec) eines Tages am Hafen der griechischen Insel Zora unterwegs ist, findet er einen winzigen und ausgehungerten Pelikan. Er nimmt das Tier mit nach Hause und hält den neuen Freund vor seinem grummeligen Vater (Emir Kusturica) versteckt. Doch aus dem Federknäuel wird ein wunderschöner Vogel, der sich nicht verstecken lassen will. Irgendwann büxt Nicostratos aus und bezaubert Touristen, die für ein Foto mit dem prächtigen Tier tief in die Tasche greifen. Angeliki (Jade-Rose Parker), die hübsche Nichte des Bistro-Besitzers, überzeugt Yannis, dass Nicostratos' Beliebtheit nicht nur Nachteile hat. Nicht lange dauert es, bis der Pelikan die schöne Ordnung aus Dorfgemeinschaft, Priestern, Ouzo und Ziegen und vor allem Yannis' Gefühlsleben auf den Kopf gestellt hat. Doch dann passiert ein Unfall und Nicostratos wird schwer verletzt. Und Hilfe kommt ausgerechnet von demjenigen, den Yannis fast schon aufgegeben hätte - seinem Vater.

Das Meer als Ziel

Die Kinowerkstatt zeigt am Montag, 22. Oktober, um 20 Uhr "Wir wollten aufs Meer" (Deutschland 2011),das Kinodebut von Toke Constantin Hebbeln mit Alexander Fehling, August Diehl, Ronald Zehrfeld, Sylvester Groth, Rolf Hoppe, Hans-Uwe Bauer, Thomas Lawinky, Phuong Thao Vu, Annika Blendl - FSK: ab 12 (Video) - Länge: 116 min. - ist eine bewegende Geschichte über Hoffnungen, Enttäuschungen und Verlust. In dem DDR-Film geht es um Freunde, die zu Verrätern werden: Rostock 1982. Als die beiden Freunde Cornelis (Alexander Fehling) und Andreas (August Diehl) im Rostocker Hafen ankommen, haben sie nur ein großes Ziel: Sie wollen aufs Meer, als Matrosen der Handelsmarine der DDR in die weite Welt fahren. Ihr Ziel scheint zum Greifen nah. "Wir wollten aufs Meer", das Kinodebüt von Toke Constantin Hebbeln, erzählt eine ergreifend-packende Geschichte über zwei Freunde, die durch das Leben in einem repressiven System zu Feinden werden. red

Cornelis (Alexander Fehling, rechts) und Andreas (August Diehl) wollen zur Handelsmarine der DDR. Was in aller Welt hat der Vater (Emir Kusturica) des 14-jährigen Yannis gegen den Pelikan? Szenen aus zwei Filmen, die am Wochenende in der Kinowerkstatt zu sehen sind. Fotos: Neue Visionen/Wild Bunch.

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