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Alt-Rohrbachfest: Das Alt-Rohrbachfest wird wieder größer

Alt-Rohrbachfest : Das Alt-Rohrbachfest wird wieder größer

Ein größeres Fest heißt mehr Besucher. Das erfordert höhere Anforderungen an das Sicherheitskonzept.

Am Freitag und Samstag lädt Rohrbach zum 38. Mal zum Alt-Rohrbachfest ein. In diesem Jahr wird es mit 84 Ständen und mehreren Fahrgeschäften auf dem Marktplatz wiederum größer als im vergangenen. Beginn ist am Freitag, 4. August, um 17 Uhr mit einem Umzug durch den Festbereich, gefolgt um 17.30 Uhr vom Fassbieranstich durch Schirmherr Wolfgang Steffen von der Firma Sarcom, mit Salutschießen durch den Schützenverein Rohrbach und musikalischer Begleitung durch den Musikverein Rohrbach auf der Bühne Im Eck.

Dort spielt an diesem Abend ab 20 Uhr noch die Party-Band „Five4Fun“, während zeitgleich auf der Bühne Kaiserstraße „Da Vinci“, ein paar Meter weiter an der Drehscheibe „conVoice“ und an der Rohrbachhalle „Zweiklang“ auftreten. Musikalisch geht es am Samstag, 5. August, um 20 Uhr Im Eck weiter mit Party-Power von der Band „Die Büddenbacher“, auf der Bühne Kaiserstraße spielt „Elliot“, an der Drehscheibe präsentiert sich die Band „Tutto Musica“ und an der Rohrbachhalle von 15 bis 17 Uhr der Akkordeon-Verein, ab 20 Uhr „Zweiklang“ und um 20.30 Uhr tritt dort auch Travestiekünstler Angy auf. Kulinarisch braucht sich dieses Fest wie immer nicht zu verstecken.

„Auf dieses vielfältige Angebot legen wir großen Wert“, sagt Organisationsleiter Wolfgang Heib, „wir brauchen auch Rostwurst und Schwenkbraten, wollen aber vermeiden, dass es überall das Gleiche gibt.“ Und deshalb werden italienische, brasilianische oder afrikanische Spezialitäten genauso angeboten, wie türkische oder saarländische Hausmannskost. Erstmals gibt es in diesem Jahr auf dem Tussing-Parkplatz das „Pfälzer Kuhdorf“. Dort werden acht Holzhütten „optisch sehr schön“, wie Heib sagt, mit entsprechenden Bänken aufgebaut, wo pfälzische Spezialitäten wie Saumagen und Schweinshaxe auf hungrige Festbesucher warten. Das „Deutsch-Italienische Bildungs- und Kulturinstitut“ ist Hinter den Gärten mit sechs Ständen vertreten, bietet Speisen aus Sizilien an und hat bereits für das nächste Fest seine Teilnahme mit noch mehr Ständen angekündigt.

Während sich das Organisationsteam um Heib freut, wenn das Fest jedes Jahr größer wird, überregional mehr Menschen anzieht und auch mehr Fahrgeschäfte auf der Festwiese dabei sind, 2017 zusätzlich mit Schieß- und Wurfbude und Trampolin, wird aber auch das Sicherheitskonzept immer ausgefeilter. Und teurer. Mussten die vier Bühnen im vergangenen Jahr noch sechs Meter von den nächsten Ständen entfernt stehen, sind nun zehn Meter vorgeschrieben, so dass ein Rettungswagen oder die Feuerwehr problemlos hindurch kommen. Dafür müssen die Absperrungspoller anders gesetzt werden als 2016. Außerdem hat jede Bühne eine Notsprechanlage, die auch bei Stromausfall funktionieren. Da der Stadtrat bisher keinen höheren Zuschuss gewährte, setzten sich die Organisatoren im Vorfeld mit den Vereinen und anderen Anbietern zusammen und handelten aus, dass jeder Stand zusätzlich zur Standgebühr eine Sicherheitsgebühr von 15 Euro entrichten muss, um die Ausgaben für die erhöhten Sicherheitsanforderungen zu deckeln.