Kinowerkstatt St. Ingbert Hier werden Bienen zu Hauptdarstellern

St Ingbert · In der Kinowerkstatt St. Ingbert läuft am Freitagabend der Film „More than Honey“ von Markus Imhoof.

Eine Szene aus dem Film „More than Honey“, zu sehen am Freitagabend in der Kinowerkstatt St. Ingbert.

Eine Szene aus dem Film „More than Honey“, zu sehen am Freitagabend in der Kinowerkstatt St. Ingbert.

Foto: Senator

In der Filmreihe „Nachhaltendes Kino“ in Zusammenarbeit mit der Organisation Foodsharing und der VHS St. Ingbert ist am Freitag, 17. März, um 19 Uhr der Film „More than Honey“ von Markus Imhoof in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zu sehen. Wie immer stellt Foodsharing zum Film Lebensmittel zum Mitnehmen bereit.

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen.

Aber ihr wird heute Großes abverlangt: Der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren. „More than Honey“ entführt in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

In der zweiten Woche läuft in der Kinowerkstatt „Alle reden übers Wetter“. Zu sehen ist der Film am Sonntag, 19. März, und am Montag, 20. März, jeweils um 19 Uhr. In Annika Pinskes Spielfilm kehrt eine Doktorandin aus Berlin zum 60. Geburtstag ihrer Mutter in die alte Heimat in die brandenburgische Provinz zurück. Die Geschichte erinnert an den Film „Mittagsstunde“, der vor kurzem in der Kinowerkstatt lief. Annika Pinske hat einen brandaktuellen und zugleich angenehm unaufgeregten Film gedreht: über die Differenz zwischen dem städtischen Bildungsbürgertum und den dörflichen Gepflogenheiten und darüber, was Heimat in diesen unterschiedlichen Lebensbereichen bedeuten kann. Dass es sich um das Spielfilmdebüt der Regisseurin handelt, verblüfft. Auch deshalb, weil der Film in kleinen Nebenrollen mit so prominenten Namen wie Sandra Hüller, Ronald Zehrfeld oder Max Riemelt besetzt ist.

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