1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. St. Ingbert

Das Abi-Zeugnis ebnet Weg zu Zukunftswünschen

Das Abi-Zeugnis ebnet Weg zu Zukunftswünschen

Sie haben ihr Abitur in der Tasche und haben Pläne, wie es weitergeht: Helena Neis macht ein FSJ und dann eine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Sonja Schenkelberger möchte einen „Bachelor of Science für Pflege und Gesundheit“ machen und Sebastian Eisler will Medieninformatik studieren.

Sie sind jung, sie sind ungebunden, ihnen stehen Türen und Tore offen: Die Abiturienten Helena Neis, Sebastian Eisler und Sonja Schenkelberger waren zu Gast in der Redaktion und haben berichtet, wie es bei ihnen jetzt nach dem Abitur weitergeht. Ihren Abschluss haben die drei am St. Ingberter Albertus-Magnus-Gymnasium gemacht. Helena Neis macht in den Sommerferien drei Wochen lang ein Praktikum bei einem Physiotherapeuten. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)am Uniklinikum Homburg schließt sie ab September an. "Ich möchte eine Ausbildung zur Physiotherapeutin machen und da brauche ich zunächst eine zweimonatiges Praktikum. Deswegen habe ich mich entschieden, ein FSJ zu machen, um mir alles mal genau anzuschauen", berichtet Helena Neis. Früher wollte die Abiturientin etwas mit Sprachen machen, dann war das Hotelfach ihr Wunschberuf, doch nach einem Praktikum merkte sie schnell, dass das nichts für sie ist. Die Berufsberatung war es dann schließlich, die Helena Neis vorgeschlagen hat, Physiotherapeutin zu werden. Nicht nur der jungen Frau, auch ihren Eltern hat diese Idee gefallen. Die "Gesundheitssachen", die interessieren sie. Interessant findet die Abiturienten, dass es viele Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Für ein Medizinstudium hat der Abi-Durchschnitt nicht gereicht. 1,4 brauchen angehende Medizinstudenten derzeit.

Auch Sonja Schenkelberger hat Gefallen an den sozialen Berufen gefunden. Sie hat deswegen direkt nach dem Abitur ein Praktikum im St. Ingberter Kreiskrankenhaus gemacht. Daran schließt sie ein Dualstudium "Bachelor of Science für Pflege und Gesundheit" an.

Nach ihrem Abschluss ist Sonja für Altenpflege, Kinderpflege und Gesundheitspflege qualifiziert. "Der praktische Teil ist wie die Ausbildung zur Pflegerin, das Studium, vermittelt mehr Theorie", erklärt die Abiturienten. Sie interessiert sich für Pflegeberufe, da sie Menschen helfen möchte. Außerdem reizt sie, dass sie mit ihrem Abschluss in ganz Europa arbeiten kann. Ganz anders der Mann in der Runde: Sebastian Eisler macht zunächst einen Ferienjob bei Festo in St. Ingbert . Das bringt "Geld und Abwechslung". Anschließend wird er an der Fachhochschule (FH) Kaiserslautern, am Standort Zweibrücken, Medieninformatik studieren. An der FH reizt ihn im Gegensatz zur Uni, dass es dort praxisorientierter zugeht. "Die FH arbeitet eng mit Unternehmen zusammen, da hat man später vielleicht schonmal einen Fuß in der Tür. Die Bachelorarbeit schreibt man auch in einem Unternehmen", berichtet der angehende Student.

Nach ihren Mitschülern gefragt, erzählen die drei, dass viele ein FSJ machen oder als Au-Pair ins Ausland gehen, weil sie noch nicht so genau wissen, was sie tun möchten. "Einige studieren auch BWL", berichtet Helena Neis. Von denen mit der eins vorm Komma tendieren viele zu Medizin.