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Christen-Gemeinden laden zu Hungermarsch in St. Ingbert

Christen-Gemeinden laden zu Hungermarsch in St. Ingbert

Beim St. Ingberter Hungermarsch sammeln Kirchengemeinden Geld für Notleidende. Wie in den Vorjahren soll der Erlös der Aktion drei verschiedene Projekte unterstützen. Spenden sind auch ohne Teilnahme am Marsch möglich.

. Die katholischen und protestantischen Kirchengemeinden St. Ingberts laden am Sonntag, 15. September, wieder zur Teilnahme am St. Ingberter Hungermarsch ein. Die Teilnehmer treffen sich um 13.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael in der Von-der-Leyen-Straße.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einstimmung geht es auf die Strecke, die in diesem Jahr nach Herz Mariä führt. Dort endet im Stadtranderholungsheim der Hungermarsch, erläutern die Organisatoren. Es besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss und Getränken noch etwas beisammenzusitzen.

Wer den Hungermarsch unterstützen möchte, kann dies auf verschiedene Weise tun. Entweder, indem er selbst am Hungermarsch teilnimmt und Spenden sammelt oder sich als Spender in die Teilnehmerkarte eines Hungermarschierers einträgt.

Wer am Hungermarsch teilnehmen möchte, besorgt sich beim nächsten Pfarr- oder Gemeindeamt oder bei der Pfarrverbandsgeschäftsstelle in der Karl-August-Woll-Straße 33, Tel. (0 68 94) 96 30 50, eine Teilnehmerkarte. In diese Karte lässt er sich vor dem Marsch von Verwandten, Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen einen Spendenbetrag eintragen. Diese Spenden lässt er sich dann nach dem Hungermarsch - die Teilnahme wird auf der Teilnehmerkarte bestätigt - auszahlen und überweist sie gesammelt auf das Hungermarschkonto.

Natürlich sind auch Spendenzahlungen direkt möglich auf das Konto des Katholischen Pfarrverbandes St. Ingbert, Nr. 10 10 63 45 80 bei der Kreissparkasse Saarpfalz - Stichwort: "Hungermarsch". Mit dem Erlös werden wieder drei Projekte unterstützt: Schwester Karin Kraus, die als Tierärztin und Ordensfrau bei den Massai in Handeni in Tansania arbeitet, das Komitee Cap Anamur - Deutsche Notärzte e.V. mit einem Gesundheitsprojekt in den Nuba-Bergen des Süd-Sudans und das ökumenische Partnerschaftsprojekt "Befreiung aus der Sklaverei" der kirchlichen Hilfswerke "Misereor" und "Brot für die Welt", das sich für die Befreiung und Rehabilitation von Kinder-Sklaven in der indischen Teppichindustrie einsetzt.