Chorsänger und Traumtänzer

Wenn es die legendären Comedian Harmonists noch gäbe, wie klängen sie heute? Auf dieser Frage basiert die musikalische Komödie „Café ohne Aussicht“. Zu sehen sind die „Berlin Comedian Harmonists“, die das Erbe ihrer Vorbilder schon seit 15 Jahren weitertragen.

. Sie sind ohne Zweifel zur Legende geworden: die Comedian Harmonists, seit den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts Vorbild für zahlreiche A-Capella-Gruppen. Und das sind die sechs singenden Herren bis heute geblieben. Was aber würde passieren, wenn die illustre Gruppe ihre Karriere in der heutigen Zeit begonnen hätte? Eine amüsante Antwort darauf gibt die Komödie "Café ohne Aussicht", die am Mittwoch, 20. April, um 19.30 Uhr im Rahmen des Theaterabonnements auf der Bühne der St. Ingberter Stadthalle gegeben wird.

Unter der Regie von Autor Franz Wittenbrink spielen Holger Off, Olaf Drauschke, Ralf Steinhagen, Philipp Seibert, Wolfgang Höltzel und Horst Maria Merz, als A-Capella-Gruppe "Berlin Comedian Harmonists".

Seit über 15 Jahren trägt das Ensemble das Erbe ihrer Vorbilder weiter. In diesem Zusammenhang kam Wittenbrink auf die interessante Frage: Was würde so eine Truppe im 21. Jahrhundert machen, mit ihrer Gesangstechnik, den raffinierten Arrangements und ihren humorvollen Textverdrehungen und bezogen auf die Hits der heutigen Zeit? Daraus ergab sich die Idee zu der musikalischen Komödie "Café ohne Aussicht".

Zum Stück: Die drei Brüder Kasupke betreiben gemeinsam das Berliner Café "Schöne Aussicht". Der Familienbetrieb hat Tradition: In den 20er Jahren von Uroma Kasupke gegründet, erlebte er Glanz und Gloria des vergangenen Jahrhunderts.

Aber seit der Übernahme des Cafés durch den Traumtänzer Felix, den Trinker Frank und den triebgesteuerten Bang geht es stetig bergab. Nicht einmal der Handwerker, der zu Beginn (vergeblich) versucht, die kaputte Jukebox zu reparieren, kann bezahlt werden.

Und mit der Pacht für das Café sind sie auch schon lange im Verzug. Deswegen hat die Vermieterin ihnen gekündigt und eine Maklerin mit dem Verkauf des Lokals beauftragt.

Aber Felix hat das Einschreiben der Vermieterin ungeöffnet weggeworfen. Deswegen sind die drei Brüder einigermaßen überrascht, als die Maklerin in ihrem Lokal steht und ihnen eröffnet, dass aus ihrem Café ein "Coffeeshop im gehobenen Preissegment" entstehen soll. Zur Rettung des Cafés entscheiden sich die Cafébesitzer, alles auf eine Karte zu setzen - und das kann bei dieser Besetzung natürlich nur der Gesang sein.

Das Publikum erlebt das abenteuerliche Zusammenfinden eines Gesangs-Sextetts unserer Tage, das mit Bearbeitungen heutiger Hits im Stil der Comedian Harmonists eine kleine Erfolgsstory landet. "Peter Fox" oder der "Sirtaki" aus Alexis Sorbas im Comedian Harmonists-Sound - das verspricht ein außerordentliches Klang-Erlebnis.

Karten zu der musikalischen Komödie "Café ohne Aussicht" am Mittwoch, 20. April um 19.30 Uhr in der Stadthalle

St. Ingbert gibt es bei allen ProTicket-Vorverkaufsstellen, unter anderem an der Infotheke im Rathaus St. Ingbert (0 68 94) 13-8 91. Ticket-Hotline:

(02 31) 9 17 22 90, Ticket-Bestellung per Internet: www.proticket.de/termine/stingbert . Die Karten kosten im Vorverkauf 17,50 Euro, (ermäßigt 15,50 Euro), an der Abendkasse 19,50 Euro (ermäßigt 17,50 Euro).