CDU und Grüne wollen bei Mauersanierung schnell handeln

CDU und Grüne wollen bei Mauersanierung schnell handeln

In der ersten Koalitionsrunde nach den Sommerferien diskutierten Blieskasteler CDU und Grüne über anstehende Projekte in der Stadt. Gemeinsam mit Stadtverwaltung und Bürgermeisterin sollen in den kommenden Monaten weitere Projekte vorangebracht werden.

Für die Sanierung der Mauer und des Fußweges zum Kloster wollen CDU und Grüne Mittel aus dem Städtebauförderprogramm beim saarländischen Umweltministerium beantragen. Wegen einer einsturzgefährdeten Stützmauer musste die Stadtverwaltung den Fußweg zur Innenstadt sperren (wir berichteten).

Holger Schmitt, der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, und Martin Dauber von den Bündnisgrünen waren übereinstimmend der Meinung, dass hier im Interesse der Anwohner und der auswärtigen Besucher dringender Handlungsbedarf besteht, wie die Parteien mitteilen. Da auch die Treppe und der Weg sanierungsbedürftig seien, werde die Stadtverwaltung ein Gesamtsanierungskonzept erarbeiten. Die Gesamtkosten für Mauer, Treppe und Gehweg würden auf bis zu 90 000 Euro geschätzt. Angesichts dieser Kosten sei die Stadt auf einen Zuschuss angewiesen, um das Projekt umsetzen zu können. Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener sicherte zu, dass die Stadt kurzfristig eine provisorische Absicherung prüft, um die Sperrung womöglich aufheben zu können.

Zufrieden zeigte sich die Runde über die Eröffnung der neuen Biosphärenstelle und des Hauses des Bürgers. Wie die Bürgermeisterin mitteilte, erwarte die Stadt kurzfristig die notwendige Förderzusage des Umweltministeriums, um noch in diesem Jahr den barrierefreien Zugang im ehemaligen Amtsgericht zu realisieren. Im Haus des Bürgers, wo mittlerweile auch das Bürgerbüro untergebracht ist, werde an der Seite zur Bliesgaustraße hin ein ebenerdiger rollstuhlgerechter Zugang entstehen.

blieskastel.de