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Bushaltestelle soll wieder an ihren ursprünglichen Standort

Bushaltestelle soll wieder an ihren ursprünglichen Standort

Der Ortsrat in Oberwürzbach behält die problematische Verkehrssituation an der Bushaltestelle „An der Pump“ im Blick. Für Autofahrer sei die Stelle unübersichtlich. Für Fußgänger entstünden gefährliche Situationen.

. Ein Tagesordnungspunkt der jüngsten Oberwürzbacher Otsratssitzung befasste sich zum wiederholten Male mit der Verkehrssituation am Fußgängerüberweg und der Bushaltestelle im Bereich der Friedhof- beziehungsweise Ommersheimer Straße. Der Ortsrat monierte, dass der Bereich der Bushaltestelle von Fußgängern, vor allem von Kindern, aber auch von Fahrzeugführern schlecht eingesehen werden kann und es so in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen kam. Hierzu wurde im Sommer ein Termin mit Staatssekretär Jürgen Barke anberaumt. Im Nachgang kam aus dem Verkehrsministerium eine Stellungnahme, die die Lage der Haltestelle "An der Pump", an der L 235 Richtung St. Ingbert gelegen, als sehr problematisch ansah und empfahl, diese an ihren ursprünglichen Standort zurückzuverlegen.

Derzeit sei die Situation auch deshalb prekär, weil an der jetzigen Stelle des Busstopps oft mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren wird und auf der gegenüberliegenden Seite ein Parkstreifen angelegt ist, der bei Belegung ein zusätzliches Sichthindernis für Kinder darstellt. Der Stadt wurde vom Ministerium ein Problemlösungsvorschlag gemacht, der die Versetzung der Haltestelle zum Inhalt hat. Die Stadt wurde mit diesem Schreiben gebeten, die dargelegten Gründe zu prüfen und eigenständig über die Behebung des Problems zu entscheiden. Der Ortsrat bemängelte in der Sitzung, dass das Thema Querungshilfe in der Mitteilung gar nicht mehr zur Sprache kam. "Mir fehlt in der Vorlage auch ein Vorschlag der Verwaltung, wie sie mit Situation umgehen will. Es muss ja früher Gründe gegeben haben, die Haltestelle zu verlegen", so Dunja Sauer (SPD ), "das ist mir zu dünn, nur ein Schreiben ohne Kommentar zu schicken. Selbst, wenn man die Haltestelle verlegt, wird man sehen, dass der Fußgängerüberweg gebraucht wird." Darin, dass das Verlegen der Haltestelle zwangsläufig passieren muss, waren sich alle Ortsratsmitglieder einig. Sauer schlug vor, die Eltern der Schulkinder mit in die Diskussion einzubinden. Der Ortsrat beschloss, zur Klärung und Problemfindung einen weiteren Vor-Ort-Termin mit dem zuständigen Ministerium und der Verwaltung zu vereinbaren.