Rundgang durch Hassel Bürgermeister Rambaud besucht Hassel

Hassel · Bei der Begutachtung verschiedener Gebäude erläuterten Ortsratsmiglieder, wo genau der Schuh drückt.

 Bürgermeister Pascal Rambaud (Zweiter von links) sprach beim Rundgang durch Hassel auch über das sanierungsbedürftige Sportheim.

Bürgermeister Pascal Rambaud (Zweiter von links) sprach beim Rundgang durch Hassel auch über das sanierungsbedürftige Sportheim.

Foto: Christa Strobel

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Markus Hauck besuchte Bürgermeister Pascal Rambaud einige neuralgische Punkte in Hassel. Eines der Hauptanliegen war das Sportheim, dessen Sanierung ansteht. Der Abriss des Gebäudeteils ging zunächst gut voran, die weiteren Arbeiten sind jedoch seit vier Wochen ins Stocken geraten. Es fehlen die Umkleidekabinen des Sportheims. Auf Nachfrage bei der zuständigen Abteilung der Stadt war zu erfahren, dass diese Woche die Arbeiten weitergehen. Ortsvorsteher Markus Hauck betont: „Positiv zu vermerken ist allerdings, dass mit der Sanierung eine behindertengerechte Toilette mit eingebaut wird, die sowohl von Besuchern der Eisenberghalle (zum Beispiel Seniorentag) als auch von den Besuchern des Sportplatzes genutzt werden kann“. Thema war auch die energetische Sanierung des Lehrertraktes und der naturnahen Gestaltung des Schulhofes der Schule am Eisenberg. Mit wenig Aufwand, aber mit großer Wirkung könnte ein weiteres Anliegen der Hasseler Bürger bewältigt werden. Ortsratsmitglied Michael Rinck erläuterte bei der Besichtigung des viel genutzten und beliebten Freizeitgeländes „Fröschenpfuhl“, dass man den „in die Jahre gekommenen Toilettenwagen ersetzen müsste; eine weitere Baustelle dort ist der Grill: der Rost fehlt, die eingemauerte Feuerstelle bröckelt“. „Mehr Geld als vom Land genehmigt ist allerdings notwendig, um mit der Erweiterung des Essensbereiches und mit der Neuschaffung der notwendigen zehn Krippenplätze in der Kita Sonnenblume beginnen zu können“, so Christa Strobel. Die vom Land genehmigte Summe, von der prozentuale die Zuschüsse von Kreis und Stadt abhängen, reicht bei Weitem nicht aus, so dass auch hier Stillstand konstatiert werden kann. Auch mit dem genehmigten Neubau der Kita Herz Jesu kann nicht sofort begonnen werden, weil auch hier Geld fehlt. Zwar hat der Stadtrat bereits vor einiger Zeit seinen Anteil am Neubau zugesagt und beschlossen, doch das Ministerium für Bildung und Kultur mauert beim Aufzug. Warum, fragt sich Christa Strobel, „wurde der Aufzug für die Kita Herz Jesu nicht genehmigt, obwohl dort zwei auf den Rollstuhl angewiesene Kinder in dem wegen der zusätzlich notwendigen Krippengruppe zweistöckig geplanten Gebäude betreut werden? Inklusion ist doch erwünscht!“ Bürgermeister Rambaud sagte weitere Gespräche mit den Beteiligten zu, um die Finanzierungslücke zu verkleinern. Ebenso wurde moniert, dass die vom Ortsrat Ende 2012 beschlossene Beleuchtung in der alten Schulturnhalle noch nicht installiert ist. All diese Anliegen möchte die CDU-Ortsratsfraktion auf die Tagesordnung der nächsten Ortsratssitzung setzen lassen, damit es  voran geht.