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Brief an über 80-Jährige in St. Ingbert zur Corona-Impfung

Schreiben an alle über 80-Jährigen in St. Ingbert : So wird die Corona-Impfung Älteren erklärt

Die Stadt St. Ingbert verschickt an alle über 80-Jährigen eine Anleitung zur Anmeldung für den schützenden Piks gegen Covid-19.

Am Dienstag hat die Stadtverwaltung Briefe an genau 3320 St. Ingberterinnen und St. Ingberter verschickt. Adressaten sind alle Bürgerinnen und Bürger, die über 80 Jahre alt sind und damit bei der Corona-Impfung zu der Personengruppe mit dem ersten Anspruch zählen. Die über 80-Jährigen (Ü80) werden in dem Schreiben aufgeklärt, was vor und für einen Impf-Termin zu beachten ist.

Die Initiative zu dem Schreiben an die Gruppe Ü80 in St. Ingbert ging vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus. Das hatte am Montag der Stadtverwaltung seinerseits mitgeteilt, dass aufgrund der besonderen Pandemie-Situation in der ersten Phase die Impfungen saarlandweit über zentral organisierte Impfstellen (Impfzentren in Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen) durchgeführt werden müssten. Für eine vollständige Impfserie seien wie bekannt zwei Impftermine pro Person in den erforderlichen Zeitintervallen einzuplanen. „Eine kostenlose Schutzimpfung ist für alle anspruchsberechtigten Personen nur mit Terminbuchung möglich“, betont das Ministerium.

Das Impfangebot wird nach Angaben des Ministeriums sehr gut angenommen, nicht zuletzt hätten 75 Prozent der Ü80-Personen ihren Termin online gebucht. Um der hohen Nachfrage, trotz fehlendem Impfstoff, gerecht zu werden, ist ab Montag dieser Woche eine Impfliste eingerichtet. Um den Bürgerinnen und Bürgern eine bessere Übersicht und Informationen zu dieser Impfliste zu geben, hatte das Ministerium für die Kommune ein „Informationspaket“ zusammengestellt. Dieses Paket beinhaltet auch ein detailliertes Informationsschreiben für die anspruchsberechtigten über 80-Jährigen.

Im Namen der Ministerin Monika Bachmann wurde dann quasi ein Auftrag an die Kommune erteilt. Nämlich die Informationen zur saarländischen Impfstrategie innerhalb der Gemeinde an die entsprechenden Personengruppen weiter zu geben, „um eine möglichst breite Verteilung zum Impfverfahren sicherzustellen“.

Das Schreiben, das die über 80-jährigen St. Ingberter und St. Ingberterinnen erhalten werden, gibt zunächst allgemeine Hinweise, wie diesen: „Nur wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger geimpft sind, können wir die Folgen des Virus beherrschen. Die Impfung kostet Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, nichts.“

Dann folgen aber auch sehr konkrete Hinweise, wie die über 80-Jährigen einen Termin zur Corona-Impfung im Impfzentrum vereinbaren können. Termine können dabei über das Internet, aber auch telefonisch gebucht werden. Insbesondere zu der telefonischen Termin-Buchung gibt es eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise. Das wird nicht zuletzt damit begründet, dass vermutlich einige in der ältesten Bevölkerungsgruppe keinen Internet-Zugang besäßen. In diesem Zusammenhang gibt es auch folgenden Ratschlag: „Wenn Sie Angehörige oder Nachbarn haben, bitten Sie diese um Hilfe. Wir empfehlen Ihnen auch, mit Ihrem Hausarzt über die Impfung zu sprechen. In dem Schreiben wird weiterhin aufgelistet, welche persönlichen Daten für die Anmeldung zur Corona-Impfung erforderlich sind und was man zur Impfung selbst wissen muss.

Das saarländische Gesundheitsministerium bietet wichtige Informationen zur Corona-Impfung. Sie betreffen die wichtigsten Fragen rund um das Impfen, eine Anfahrtsskizze zu den drei saarländischen Impfzentren sowie ein Diagramm unter dem Motto „Was muss ich tun?“. Zu finden sind die Infos auch auf der Hompepage der Stadt St. Ingbert im Internet: https://www.st-ingbert.de/aktuell/newsdetail-startseite/article/informationsmaterial-zur-saarlaendischen-impfstrategie/1.html