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Brand in Behindertenwohnheim endet glimpflich

Feuerwehrmann wird leicht verletzt : Brand in Behindertenwohnheim in St. Ingbert endet glimpflich

Bei einem Feuer im Behindertenwohnheim der Lebenshilfe in der Klaus-Tussing-Straße in St. Ingbert ist am Mittwoch, 1. September, gegen 12 Uhr ein Feuerwehrmann leicht verletzt worden.

Wie die Feuerwehr berichtet, hatte eine Reinigungskraft Rauch im Keller des Gebäudes festgestellt und der Feuerwehr ebenfalls gemeldet, dass sich noch zwei Personen in dem verzweigten Kellergeschoss befinden. Aufgrund der unklaren Lage und einer notwendigen Evakuierung des Wohnheims lösten im gesamten Stadtgebiet die Sirenen mit dem Warnton Brand aus. Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte an. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Personen aus dem Keller das Gebäude eigenständig verlassen. Bewohner wurden durch das Pflegepersonal ins Freie gebracht.

Zwei Feuerwehrmänner unter schwerem Atemschutz erkundeten den Keller. In einem Elektroverteilerraum stellten sie eine Rauchentwicklung aus einem Schrank fest. In diesem Schrank war die akkubetriebene Notstromversorgung der Sicherheitsbeleuchtung des Gebäudes eingebaut. Einer der Akkus schmorte und entwickelte gefährlichen Brandrauch. Die Feuerwehrleute bauten die Akku-Linie aus und brachten die Brandkörper ins Freie. Nach einer natürlichen Belüftung konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden. Der Brand verlief für alle Beteiligten – bis auf den Feuerwehrmann, der sich bei den Löscharbeiten weh tat – glimpflich.

Die Feuerwehr rückte mit allen St. Ingberter Löschbezirken und 46 Einsatzkräften an. Weiterhin unterstützten mehrere Polizeikommandos und Rettungsdienstfahrzeuge bei dem Einsatz. Einsatzkräfte des THW unterstützten die Fachgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr.