Bliesgau war schon immer unser Reservoir

Bliesgau war schon immer unser Reservoir

Bliesgau war schon immer unser ReservoirZur Diskussion um den Kalksteinbruch bei Rubenheim:Herr Schickert von der Saarbrücker Zeitung hat die Angelegenheit um den Steinbruch in Rubenheim gut kommentiert

Bliesgau war schon immer unser Reservoir

Zur Diskussion um den Kalksteinbruch bei Rubenheim:

Herr Schickert von der Saarbrücker Zeitung hat die Angelegenheit um den Steinbruch in Rubenheim gut kommentiert. Einige wenige Personen aus Wolfersheim haben einen Aufstand betrieben und viel Staub aufgewirbelt, ohne sich zuvor mit der Thematik und dem Betreiber auseinanderzusetzen. Bei den wenigen Wutbürgern handelt es sich wie so oft um zugezogene Bewohner, denen scheinbar nicht bekannt ist, dass der Bliesgau schon immer unser Kalksteinreservoir vor der Haustür war. Der Steinbruch in Rubenheim besteht schon mehr als 150 Jahre. Eine erdrückende Mehrheit der Menschen stört sich nicht an einem genehmigten und überwachten Kalkabbau in Rubenheim, viel mehr ist man froh, dass vor Ort etwas unternommen wird. Davon profitieren die Arbeitnehmer, die Geschäfte vor Ort, die Gemeinde und wir alle, die weiterhin unsere Gärten mit Muschelkalk gestalten können. Jasmin Sutter, Erfweiler-Ehlingen

Steinbruch ist das falsche Wort

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In der Diskussion um die Kalksteingewinnung in Rubenheim wird immer von einem Steinbruch gesprochen. Wenn man sich allerdings mit der Kalksteingewinnung in Rubenheim auseinandersetzt, dann stellt man fest, dass dieser Begriff nicht wirklich passend ist. Ein klassischer Steinbruch baut einen Berg ab oder hinterlässt ein großes Loch. In Rubenheim ist dies nicht der Fall. Dort wird nach Kalksteinen gegraben und das entstehende Loch direkt wieder verfüllt. Deshalb ist die Bezeichnung Steinbruch eher unpassend. Der Begriff einer Kalksteinausgrabung würde der tatsächlichen Abbauweise in Rubenheim mehr entsprechen. Gerade wegen der schonenden Abbaumethode, bei der später nichts mehr zu sehen ist und die Fläche unmittelbar wieder der Landwirtschaft zur Verfügung steht, kann ich kein Problem, sondern nur Vorteile bei der Kalkgewinnung in Rubenheim erkennen. Ich verstehe die Aufregung einzelner nicht, zumal die Betreiberfirma an die alte Tradition der Kalksteingewinnung anknüpft, nur das heutzutage viel mehr Auflagen als früher zu beachten sind. Dr. Matthias Rauls, Blieskastel

Der Kalkstein-Abbau ist umweltschonend

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Die Kritik am Steinbruch ist nicht nachvollziehbar. Es ist der letzte Steinbruch, bei dem wir überhaupt noch unsere Kalksteine im Bliesgau kaufen können. Was wollen die Steinbruch-Gegner? Soll nichts mehr aus Muschelkalk in unserer Region gebaut werden? Ich finde es jedenfalls gut, dass ordentlich bezahlte Arbeitsplätze und Kaufkraft vor Ort entstehen. Außerdem ist der Abbau umweltschonend. Die Steine werden herausgebaggert und das Loch direkt wieder verschlossen. Es entsteht kein riesiger Krater, wie behauptet wird. Der Sprecher der Bürgerinitiative, Herr Kammerer, baut von Berufswegen Webseiten und hat sich meiner Meinung nach von der Urproduktion weit entfernt. Ohne Urproduktion benötigt aber auch niemand eine Webseite. Und Herr Schepp-Weyrich arbeitet bei der RAG und ist gegen eine Steingewinnung. Dazu fehlen mir dann die Worte. Markus Johann, Mandelbachtal

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