Bistum Speyer: Bistum Speyer beweist Innovationsgeist

Bistum Speyer : Bistum Speyer beweist Innovationsgeist

Auch kirchliche Verwaltungen werden zunehmend digitalisiert. Für zukunftsorientierte Strategien wurde das Bistum Speyer honoriert.

() Für das Projekt „Einführung einer bistumsweiten Pfarrverwaltungslösung“ ist das Bistum Speyer mit dem zweiten Platz beim Innovationspreis der „Initiative Kirche, Verwaltung und Information“ (KVI) ausgezeichnet worden. Den Preis in Form einer Urkunde nahm Achim Knoll, Leiter der Abteilung EDV des Bischöflichen Ordinariats, entgegen. Erster Sieger wurde das Bistum Trier, den dritten Platz belegte das Erzbistum Freiburg.

„Die drei Prämierten haben bereits vor einiger Zeit die Chancen erkannt, die mit der digitalen Transformation der Verwaltung verbunden sind und gehen mutig der Zukunft entgegen“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Digitale Prozesse, innovative Softwarelösungen und neue Arbeitsabläufe veränderten zunehmend auch kirchliche Verwaltungen. Das Softwareprodukt InGenius-Office, entwickelt vom mittelständischen Softwareunternehmen Compelec Computersysteme aus Wadgassen, bedeute eine Standardisierung und Vereinfachung von Verwaltungsabläufen. Mit dem Innovationspreis werden Unternehmen und Behörden ausgezeichnet, die für die Digitalisierung innovative und zukunftsorientierte Strategien entwickeln. Der Preis würdigt herausragende und nachhaltige Leistungen mit Vorbildcharakter für andere Bistümer, Landeskirchen sowie kirchennahe Organisationen.

Die Auszeichnung erfolgte auf dem KVI-Kongress im Erbacher Hof in Mainz. Die „Initiative Kirche, Verwaltung und Information“ verfolgt seit ihrer Gründung im Jahr 2004 das Ziel, Führungskräften in kirchlichen und kirchennahen Organisationen neue Impulse für ihre Arbeit zu geben. Die KVI führt Menschen aus verschiedenen Arbeitsfeldern zusammen, dient als Plattform für den Erfahrungsaustausch und fördert den Dialog mit Experten und der Wissenschaft. Das diesjährige Motto des KVI-Kongresses lautet „Sich dem Wandel stellen“. In zahlreichen Vorträgen wurde eine breite Palette von Themen erörtert: von Fragen der Digitalisierung, Energie und Umwelt, Finanzen, Informationstechnologien bis hin zu Organisation, Personal-, Qualitäts- und Verwaltungsmanagement.

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