Serie Genügt die Biosphäre Bliesgau ihren Ansprüchen? Wie die Mobilitätswende in der Biosphäre umgesetzt werden soll

St Ingbert/Homburg · Die Mobilitätswende ist in einem ländlich geprägten Raum wie dem Saarpfalz-Kreis nur schwer umsetzbar. Mit verschiedenen Angeboten sollen Touristen und Einheimische in Zukunft Alternativen zum eigenen Auto bekommen. Was geplant ist.

 Mit dem Bus unterwegs in der Biosphäre Bliesgau. Sowohl Bewohner als auch Touristen sollen verstärkt auf den ÖPNV gebracht werden.

Mit dem Bus unterwegs in der Biosphäre Bliesgau. Sowohl Bewohner als auch Touristen sollen verstärkt auf den ÖPNV gebracht werden.

Foto: Eike Dubois/Saarpfalz-Touristik/EIKE DUBOIS

Die Biosphäre Bliesgau will bis 2050 nahezu klimaneutral werden. Also ihren Energiebedarf jenseits von Öl, Gas und Kohle bestreiten. Neben Wärme und Strom ist der Verkehr ein Energiefresser. Er liegt dabei mit in der Studie „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ 2012 errechneten 600 Gigawattstunden über dem Strom (500 Gwh) und weit unter der Wärme (2200 Gwh). Aktuelle Überblickszahlen zu den Verbräuchen in der Biosphäre gibt es nicht. Um auf dem Sektor Verkehr positive Entwicklungen voranzutreiben, arbeiten Mobilitätsmanager in Verwaltungen. Dennis Becker macht diesen Job bei der Biosphärenstadt St. Ingbert, Maurice Eickhoff beim Saarpfalz-Kreis.