Bliestal : Biosphäre Bliesgau auf dem Prüfstand

Bliestal : Biosphäre Bliesgau auf dem Prüfstand

Wer die Auszeichnung „Unesco-Biosphärenreservat“ haben möchte, muss auch etwas dafür tun. Da gilt nicht der fromme Wunsch: Einmal aufgenommen, immer dabei, sondern man muss sich alle zehn Jahre überprüfen lassen.

Kommt man seinen Verpflichtungen nach? Werden weiterhin alle Auflagen erfüllt? Gemäß Artikel 9 der internationalen Leitlinien für das Weltnetz der Biosphärenreservate werden Unseco Biosphärenreservate alle zehn Jahre überprüft, so Pia Schramm vom Biosphärenzweckverband Bliesgau. Basis dieser Überprüfung seien die Anerkennungskriterien, der Antrag auf Anerkennung und ein Bericht der für das jeweilige Biosphärenreservat zuständigen Behörde. Vor diesem Hintergrund steht nun die erste Evaluierung, also die erste Überprüfung, des Biosphärenreservates Bliesgau an, das 2009 von der Unesco anerkannt wurde. Ein erster Entwurf des Berichtes, der seit einigen Tagen unter www.biosphaere-bliesgau.eu zur Verfügung steht, wurde von der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes in Zusammenarbeit mit dem Institut für ländliche Strukturforschung (IFLS) an der Universität Frankfurt erstellt. Der Bericht basiert auf einem Fragebogen der Unesco und darf 50 Seiten nicht überschreiten, so Pia Schramm weiter. Er wird derzeit vom Biosphärenzweckverband und seinem Beirat überprüft. In der Versammlung des Biosphärenzweckverbandes am 13. August wird über den endgültigen Entwurf und dessen Weiterleitung an das Umwelt-Ministerium entschieden.

Anmerkungen zum Entwurf können bis einschließlich Donnerstag, 2. August, 12 Uhr, über die E-Mail-Adresse evaluierung@biosphaere-bliesgau.eu, unter dem Stichwort „Evaluationsbericht“, bei der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau in Blieskastel eingereicht werden.

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