Biosphäre auch weiterhin als Leader-Region bewerben

Herbitzheim · Der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Biosphärenreservat Bliesgau wurde für die abgelaufene Leader-Förderperiode hervorragende Arbeit attestiert. In der neuen Periode sollen die angestoßenen Projekte fortgeführt werden.

Die Leader-Förderperiode der EU 2007-2013 geht zu Ende, die nächste Förderperiode 2014-2020 steht vor der Tür. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) unter Führung der Vorsitzenden Doris Gaa möchte auch in der kommenden Periode das Biosphärenreservat Bliesgau als Leader-Region bewerben und dazu am kommenden Samstag, 8. Juni, in einem Bilanzworkshop mit allen Mitgliedern die ersten Weichen stellen.

In einer Vorstandssitzung im Hotel Bliesbrück in Herbitzheim speziell zu diesem Thema konstatierte der mit der Moderation des Bilanzworkshops beauftragte Stefan Theßenvitz, der die Region sehr gut kennt, eine hervorragende Arbeit der LAG in einem sehr komplexen Arbeitsfeld.

Arbeit wird bewertet

Nun gelte es, die Arbeit der vergangenen Jahre mit allen 47 Mitgliedern der LAG, welche sich aus Wirtschafts- und Sozialpartnern, aber auch öffentlichen Trägern zusammensetzen, zu bewerten und daraus die Schwerpunkte für die Arbeit der nächsten Jahre festzulegen. Dabei erläuterten die Vorsitzende Doris Gaa und Regionalmanager Torsten Czech, die besondere Herausforderung, diesen Entwicklungsprozess sehr eng mit der Rahmenkonzeption für das Unesco-Biosphärenreservat, dem regionalen Tourismuskonzept und dem Masterplan 100 Prozent Klimaschutz abzustimmen. "Hierzu haben wir als LAG die Voraussetzungen in zahlreichen Vorgesprächen mit dem zuständigen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, mit der Ministerin Anke Rehlinger persönlich sowie mit dem Vorsitzenden des Biosphärenzweckverbandes, Stephan Strichertz, geschaffen", so die Vorsitzende am Rande der Vorstandssitzung. Regionalmanager Torsten Czech sieht im Leader-Ansatz ein optimales Förderinstrument für die Entwicklung des Biosphärenreservats. "Ohne die Leader-Förderung hätten wir viele wichtige Investitionen und Prozesse zur Entwicklung des Biosphärenreservates nicht anstoßen können. Insgesamt konnten wir in den letzten sechs Jahren fast fünf Millionen Euro in der Region investieren. Das kann sich sehen lassen, ist aber erst der Anfang auf einem langen Weg", so Czech.

Ideen sammeln

In der nächsten Förderperiode will die Leader-Region Biosphärenreservat Bliesgau wieder von den Mitteln der Europäischen Union profitieren und damit die begonnenen Prozesse weiterführen und darüber hinaus neue Prozesse in Gang setzen.

Alle Mitglieder der LAG und Bürger der Region sind eingeladen, ihre Ideen und Gedanken in diesen Entwicklungsprozess einfließen zu lassen.

Kontakt: Regionalmanager Torsten Czech, Saar-Lor-Lux Umweltzentrum, Tel. (0681) 5 80 92 10, E-Mail: t.czech@hwk-saarland.de.

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