Bergkapelle freut sich auf Besuch

Die Bergkapelle St. Ingbert ist schon viel durch die Lande gereist. Am Samstag ist sie selbst Gastgeber: „The Nottinghamshire Band of the Royal Engineers“ kommt nach St. Ingbert und stimmt zum gemeinsamen Konzert an. Zuvor gab's eine Reise nach Südtirol.

. Über einen mangelnden Einsatz im Juli und August dieses Jahres können sich die Musikerinnen und Musiker der St. Ingberter Bergkapelle nicht beklagen. Nach dem überragenden und ausverkauften Gemeinschaftskonzert mit der Stadtkapelle Saarbrücken im Juli im Saarländischen Staatstheater (Keltisch, mystisch and very British) wartet jetzt bereits ein weiteres Großprojekt auf die Akteure.

Seit dem Jahre 2006 nimmt die Bergkapelle St. Ingbert als deutscher Vertreter an der Internationalen Musikparade teil. Die Musiker waren in allen deutschen Großstädten zu Gast. Erstmals präsentiert jetzt die Bergkapelle ihre Show in St. Ingbert .

Da kommt es sehr gelegen, dass ein englisches Militärorchester gerade auf Deutschlandtournee ist. Der Bergkapelle ist es gelungen, dieses Orchester nach St.Ingbert zu holen. Gemeinsam mit "The Nottinghamshire Band of the Royal Engineers" wird am Samstag, 8. August, ab 17 Uhr auf dem Marktplatz in St. Ingbert eine musikalische Aufführung der besonderen Art stattfinden. Marschierend und musizierend präsentieren sich die beiden Orchester der breiten Öffentlichkeit. Der Zutritt zu der Veranstaltung ist für alle Zuschauer kostenlos.

Am Ende der Präsentation werden sich die beiden Orchester in einer Marschformation zur Pfarrkirche St. Josef ziehen. Dort findet dann um 19.30 Uhr in Anlehnung an eine berühmte englische Veranstaltung ein Konzert unter dem Thema "Another day at the proms" statt. Die Karten zu diesem Ereignis sind auf dem Marktplatz während und nach der Präsentation oder an der Abendkasse in St. Josef erhältlich.

Auch zwischen den beiden "englischen" Konzerten war die Bergkapelle St. Ingbert gefordert. Erstmals seit 25 Jahren weilte die Kapelle kürzlich wieder in Wiesen/Südtirol. Die Musikkapelle Wiesen, die Partnerkapelle der Bergkapelle, hatte zu ihrem 175-jährigen Bestandsjubiläum eingeladen. Die nur ein Jahr jüngere Kapelle weilte bereits im letzten Jahr zum 175-jährigen Bestehen der Bergkapelle in der Mittelstadt. Nach dem feucht-fröhlichen Festauftakt am Freitagabend weilte die Bergkapelle am Samstagmorgen in dem Fuggerstädtchen Sterzing.

An eine ausführliche Stadtführung reihte sich für die Mehrzahl der St. Ingberter ein Besuch auf dem Hausberg von Sterzing. Mit der Seilbahn ging es auf den 2189 Meter hohen Rosskopf. Die letzten und anstrengenden 200 Meter ging es dann zu Fuß auf den Gipfel.

Nach der feierlichen Kirchenparade und dem Festgottesdienst am Sonntagmorgen fand dann der offizielle Festakt zum Bestandsjubiläum statt. Die Bergkapelle überreichte der MK Wiesen ein von französischen Künstlern gemaltes Ölgemälde. Das Motiv dazu war im letzten Jahr in St. Ingbert entstanden.

Nach drei unvergesslichen Tagen versprachen sich die Musiker die neu belebten Kontakte zukünftig wieder zu vertiefen. Erste Gespräche dazu wurden bereits geführt.

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