Beim KSV wird weiter gerungen

Lange war fraglich, ob die St. Ingberter Ringer weiterhin Mannschaften auf die Matten schicken können. Seit vergangener Woche steht nun fest: Ein neuer Vorsitzender ist gefunden. Damit kann es weitergehen.

Wochenlang stand zuletzt die Zukunft des St. Ingberter Traditionsvereins KSV St. Ingbert auf der Kippe. So hatte der langjährige Vorsitzende Stefan Spang (55) angekündigt, aus zeitlichen Gründen nicht mehr für dieses Amt kandidieren zu wollen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger gestaltete sich äußerst schwierig. Aber seit vergangener Woche steht nun fest, dass der ehemalige Ringer Roman Skidanov (31) in die großen Fußstapfen seines Vorgängers treten wird. Er musste nach zwei Kreuzbandrissen seine aktive Karriere vorzeitig beenden.

Auch die weiteren Positionen im Vorstand konnten besetzt werden. Zweiter Vorsitzender ist Frank Brosowski, Kassierer Martin Ohnesorg, Schriftführerin Eva Minnig, und Joachim Hammann fungiert als Mann für die Arbeiten im Computer- und Beamerbereich. Dem erweiterten Vorstand gehören zudem Peter Becker, Giovanni Piazza, Nils Ohnesorg, Harald Kellmeyer und Carsten Minnig an.

"Damit ist auch klar, dass wir endgültig mit einer Aktivenmannschaft in der kommenden Saison in der Oberliga an den Start gehen können. Es hätte auch letztlich personell für ein Jugendteam gereicht, aber die entsprechende Anmeldefrist war bereits verstrichen", erklärt Spang. Allerdings sollen die bisherigen Jugendringer David Spang (14), Marc Brosowski (15) sowie Konstantin Kramer (18) nach und nach bei den Aktiven fest eingebunden werden. Der Verein ist noch in den unteren Gewichtsklassen bis 52 und 57 Kilo auf der Suche nach kurzfristigen Verstärkungen. Außerdem würde dem Kader noch ein weiterer Neuzugang im Bereich bis 61 Kilo gut zu Gesicht stehen.

Saisonstart der St. Ingberter Ringer ist am Samstag, 6. September, um 17.30 Uhr bei der KG Hüttigweiler-Schiffweiler. Am Samstag, 13. September, ist dann im ersten Heimkampf um 19.30 Uhr in der Sporthalle der Ludwigschule RKG Illtal zu Gast. Außerdem sind in der Oberliga noch die WKG Metternich-Rübenach, die WKG Nackenheim-Laubenheim, der AC Thaleischweiler, der KSV Fürstenhausen sowie Rheinlands Eiche Büdesheim vertreten. "Nach dem dritten Platz im Vorjahr, als lediglich Verletzungspech eine noch bessere Platzierung verhindert hat, geht es dieses Mal aufgrund der Probleme in den leichteren Gewichten nur um den Klassenverbleib. Ganz wichtig wird auch sein, Sponsoren an Land zu ziehen", meint Spang, der auch ohne offizielles Amt künftig "seinem" Verein weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen will.