Rohrbach Baumpaten unterstützen die Kahlenbergfreunde

Rohrbach · Acht Personen des öffentlichen Lebens übernahmen auf dem Vereinsgelände in Rohrbach symbolisch die Verantwortung.

 Bürgermeisterin Nadine Backes schlug das Schild bei einer Edelkastanie ein.

Bürgermeisterin Nadine Backes schlug das Schild bei einer Edelkastanie ein.

Foto: Maria Müller-Lang

Obwohl das Wetter zeitweise nicht mitspielte und es einen ordentlichen Schauer gab, tat das der guten Stimmung beim Sommerfest der Kahlenbergfreunde keinen Abbruch. Viel Mühe machten sich die Organisatoren, um den Bürgern wenigstens einen kleinen Ersatz für das ausgefallene Rohrbachfest anzubieten. Auf dem schönen Gelände rund um das Vereinsheim in der Blücherstraße hat sich in den letzten Jahren viel getan.

Ein Grillplatz wurde angelegt und die Außenterrasse neben dem ehemaligen Pfadfinderheim blüht und grünt im Sommer in prächtigen Farben. Zwischen dem alten Baumbestand wurden neue heimische Bäume gepflanzt, die am vergangenen Samstag (7. August) feierlich von ihren Baumpaten mit den entsprechenden Schildern versehen wurden. Für insgesamt acht Bäume wurden Baumpatenschaften von vielen prominenten Politikern übernommen. Auch Steuerberaterin Angelika Schael, die in Rohrbach ihr Büro betreibt, gehört zu den offiziellen Baumpaten und durfte ihr Schild an einer Tanne anbringen.

Für den Bundestagsabgeordneten Markus Uhl wurde eine Eiche gepflanzt, während Landrat Theophil Gallo sein Schild bei einer Rotbuche in den Boden schlagen durfte.

In Vertretung von Oberbürgermeister Ulli Meyer durfte Bürgermeisterin Nadine Backes die Patenschaft für eine Edelkastanie übernehmen. Weitere Baumpaten waren der Fraktionsvorsitzende Alexander Funk, der Ortsrat Rohrbach und Esra Limbacher, der kurzerhand Umweltstaatssekretär Sebastian Thul vertrat. Auch Umweltminister Reinhold Jost war zu Gast und stand als Pate bereit. Er überreichte einen Scheck in Höhe von 5000 Euro für ein weiteres Projekt der Kahlenbergfreunde.

Dabei geht es um den Austausch von Bäumen sowie Pilzzüchtungen und deren wertvolle ökologische Bedeutung für andere Pflanzen. Eine Infotafel, die ausführlich über das Projekt informiert, wurde am Zeltplatz bereits aufgestellt. Der Vorsitzende der Kahlenbergfreunde, Jörg Schuh, bedankte sich ganz: „Das Geld ist bei uns gut angelegt und wird für das Projekt „Eichen statt Traubenkirschen“ hier auf dem Gelände genutzt.“

Das Engagement der Rohrbacher Kahlenbergfreunde, einem Zusammenschluss der kulturtreibenden Vereine in Rohrbach, umfasst viele Bereiche im zweitgrößten Stadtteil. Schön, gepflegt und schmuck soll Rohrbach aussehen, und dafür setzen sie sich besonders ein. Egal, ob es sich um die Neugestaltung des Johannisbrunnens im Eck handelt, um Graffiti-Beseitigung, die Aufstellung von Ruhebänken oder um die Anlegung eines Wanderweges auf dem Kahlenberg, überall sind sie mit Leidenschaft und Herzblut dabei. Zahlreiche Veranstaltuingen im Stadtteil werden im Laufe des Jahres organisiert. Auch die enge Zusammenarbeit mit den Rohrbacher Kindergärten und Schulen spielt eine große Rolle.

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