Ballweiler schießt den SVI ab

Mit einem furiosen 8:0-Kantersieg am Mittwoch gegen den SV St. Ingbert ist die SG Ballweiler in der Verbandsliga auf Platz fünf geklettert. Jetzt steht gleich das nächste Derby beim TuS Rentrisch an. Dort ist ein lange verletzter Spieler wieder fit – und derzeit nicht zu halten.

In der Fußball-Verbandsliga Nordost jagt derzeit ein Derby das nächste. An Ostermontag kommt es um 15 Uhr zwischen dem TuS Rentrisch und der SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim zu einem Duell zweier Mannschaften aus dem breiten Tabellen-Mittelfeld. Die SG ist nach dem 8:0-Kantersieg im Lokalduell gegen den SV St. Ingbert vom Mittwochabend mit 33 Punkten auf Rang fünf geklettert. Die Treffer erzielten Jan Berger (2.), Michael Güngerich (27., 40.), Sascha Meyer (68.), Maximilian Schaar (83.), Marco Meyer (84., 86.) sowie Patrick Götz (89.). Gästespieler Matthias Hoffmann sah wegen Meckerns Gelb-Rot (50.).

Es war ein in der Höhe sehr überraschender Sieg, zumal St. Ingbert vor dem Derby in der Tabelle noch vor der SG stand. Der SG-Trainer Marco Meyer hatte eigentlich ein Spiel "auf des Messers Schneide" erwartet - doch er sollte sich irren.

Zeitgleich spielte der TuS 2:2 beim SV Wustweiler und ist nun mit 29 Zählern Zehnter. Nach dem 1:0 der Hausherren durch Sandro Bauer (25.) sorgte Julian Lauer (28., 67.) zunächst für die Wende, ehe Louis Cupelli ausglich (80.). "Wustweiler ist die zweitstärkste Heimmannschaft der Liga. Wenn man dann noch unsere ganzen Ausfälle berücksichtigt, können wir mit dem einen Punkt leben", erklärte TuS-Trainer Uwe Lang und ergänzte: "Julian steht nach seiner langen Verletzungspause wegen eines Innenbandrisses im Knie bereits wieder bei 70 Prozent. Er war in Wustweiler ständig in Bewegung und nicht zu halten."

Lang lobte aber auch das ganze Team: "Hut ab vor der Mannschaft, wie sie in dieser schweren Zeit noch enger zusammengerückt und auf dem besten Weg ist, den angestrebten Klassenverbleib perfekt zu machen." Beim TuS fehlen momentan vier Stammspieler: Johannes Schiffer wegen eines Kreuzbandrisses, Christoph Schneider auf Grund eines Schlüsselbeinbruchs, Tim Kreutzberger hat einen Muskelbündelriss und Erol Atalay hat gesundheitliche Probleme nach einer Mandel-Operation. "Das Hinspiel haben wir auch stark ersatzgeschwächt mit 0:6 verloren. Aber jetzt spielen wir zu Hause, wo wir gegen jeden Gegner eine realistische Siegchance haben", hofft Lang.

Zeitgleich ist der SV St. Ingbert daheim gegen den VfB Theley Favorit. Um 16.45 Uhr fordert dann der SV Bliesmengen-Bolchen zu Hause den Tabellenzweiten TuS Steinbach heraus. Mengens geplantes Spiel unter der Woche in Theley wurde witterungsbedingt auf Mittwoch, 15. April, um 18.30 Uhr verlegt.

Mehr von Saarbrücker Zeitung