Awo-Seniorentreff St. Ingbert Awo-Seniorentreff feierte Nikolausparty

St Ingbert/Rohrbach · Über 120 Senioren saßen zur Nikolausfeier an den festlich gedeckten Tischen im Restaurant „Midi“ in Rohrbach. Organisatoren waren das Quartiersprojekt Südviertel der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Seniorenbeirat St. Ingbert.

Der Nikolaus (Oberbürgermeister Ulli Meyer 2.von links) besuchte die Nikolausparty des Seniorentreffs. Mit dabei (von rechts) Günter Hoffmann, Vorsitzender Rotary-Club, Hans Bur, Vorsitzender Seniorenbeirat, Elke Müller und Lilo Bur.

Der Nikolaus (Oberbürgermeister Ulli Meyer 2.von links) besuchte die Nikolausparty des Seniorentreffs. Mit dabei (von rechts) Günter Hoffmann, Vorsitzender Rotary-Club, Hans Bur, Vorsitzender Seniorenbeirat, Elke Müller und Lilo Bur.

Foto: Giusi Faragone

Gesponsert wurde das feierliche Mittagessen vom Rotary-Club St. Ingbert. „Unser diesjähriges Motto lautet ,Für Jung und Alt‘“, so der Vorsitzende Günter Hoffmann. „Daher freuen wir uns, dass wir die Senioren von St. Ingbert zu einem gemütlichen Beisammensein einladen können.“ Außerdem rief Hoffmann die Senioren ganz im Sinne des Rotarier-Mottos auf, Kinder, deren schulische Leistung durch die Corona-Pandemie abgenommen hat, als Lese- oder Nachhilfepaten zu unterstützen. Erste Interessierte fanden sich bereits am gleichen Nachmittag.

Elke Müller, Leiterin des Awo-Quartiersprojekt zeigte sich froh, dass so viele St. Ingberter Bürger den Weg ins Restaurant „Midi“ gefunden hatten. Ihr besonderer Dank ging an den Seniorenbeirat unter Leitung von Hans Bur, der die verschiedenen Veranstaltungen, von regelmäßigen Mittagessen über Vorträge bis hin zu Fahrten, gemeinsam mit seinem Team organisiert. Auch für die Unterstützung durch die Abteilung Familie, Soziales und Integration der St. Ingbert durch den Leiter Mike White und die für Senioren zuständige Mitarbeiterin Birgit Jung bedankten sich Elke Müller und Hans Bur.

Für den festlichen Rahmen der Nikolausfeier sorgten Jürgen Bost und Sonja Colling-Bost vom Literaturforum. Beginnend mit einem Friedensgebet, ging es weiter mit einer heiteren Paraphrase auf Theodor Storms Gedicht „Knecht Ruprecht“ und weihnachtlichen Werken lokaler Mundart-Dichter. Mit klassischer Musik begleiteten Jasmin Blomenkamp und Artur Kurghinyan, Studierende der Musikhochschule, den Nachmittag.

„Es ist so schön und ganz besonders wichtig, dass die Senioren hier zusammenkommen, sich unterhalten und miteinander Freude haben“, freute sich Ina Weißmann als Vertreterin des Sozialministeriums, das die Aktivitäten des Quartiersprojektes unterstützt. Schon vor dem Mittagessen kam noch eine Überraschung ins Haus: der Nikolaus. Oberbürgermeister Ulli Meyer hatte sich den roten Mantel und die Mitra angezogen und statt Knecht Ruprecht zwei Rentiere (Elke Müller und Lilo Bur) mitgebracht. „Den Knecht Ruprecht brauchen wir ja nicht, denn Sie haben sich ja alle gut geschickt“, begrüßte er die Gäste. „In diesen turbulenten Zeiten ist es wichtig, dass wir alle zusammenhalten. Deshalb freue ich mich, dass wir das Nikolausfest hier zusammen feiern. Ich wünsche Ihnen alle eine friedens- und freudenreiche Advents- und Weihnachtszeit.“

Was 2017 als Mittagessen mit sechs Anmeldungen begann, ist heute zu einer beliebten Veranstaltung für die St. Ingberter Senioren geworden. „Ich komme gern und regelmäßig“, freute sich eine St. Ingberterin. „So muss ich mir nichts kochen und treffe viele Menschen, die ich schon lange kenne.“ Ein besseres Lob könne es für das Projekt und alle, die daran mitarbeiten, nicht geben, so Elke Müller.

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