Auf der Suche nach helfenden Händen

Schwere Personalsorgen hat der Ortsverein St. Ingbert des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): Dringend gesucht werden Menschcn zwischen 16 und 60 Jahren, die sich ehrenamtlich in den Dienst der Mitmenschen stellen wollen.

. Der 1898 gegründete Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in St Ingbert steht derzeit vor einem großen Problem: Es fehlen helfende Hände. Die Arbeit des DRK-Ortsvcrcins St. Ingbert besteht in erster Linie aus der sanitälsdienstlichen Betreuung der verschiedensten kulturellen und sportlichen Veranstaltungen in St. Ingbert, der Durchführung von Blutspenden und Altkleidcrsammlungen sowie der Mitwirkung im regionalen und überregionalen Katastrophenschutz.

Diese Aufgaben würden allesamt durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in ihrer Freizeit durchgeführt, die der Ortsverein mittels eigener Ausbilder selbst schult und entsprechend weiter- und fortbildet, wie Michael Usner, der 1. Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, betont. Hier würden beispielsweise Lehrgänge in Erster Hilfe, Sanitätsdienst (Abschluss: Sanitäter mit der Möglichkeit zur Weiterbildung zum Rettungssanitäter) sowie Fortbildung in den Bereichen Sprechfunk, Technik und Sicherheit, Strom im Einsatz oder Betreuung angeboten. Da der demographische Wandel leider auch an einer namhaften Hilfsorganisation wie dem Deutschen Roten Kreuz nicht spurlos vorübergeht, hat der Ortsverein St. Ingbert nach Usners Angaben derzeit mit erheblichen Personal- und Nachwuchsproblemen zu kämpfen.

"Die Zahl der ehrenamtlich Tätigen sinkt stetig und engagierte Mitstreiter im Sinne des Rot-Kreuz-Gedankens fehlen immer mehr." Aus diesem Grund sieht sich der Ortsverein zukünftig nur noch bedingt in der Lage, wichtige Aufgaben, wie den Sanitätsdienst oder Blutspendeaktionen, in St. Ingbert durchfuhren zu können. Zugleich drohe künftig die Situation, dass Veranstaltungen nicht mehr stattfinden können und ausfallen müssen, da ein geforderter Sanitätsdienst nur noch bedingt möglich sei, weil das DRK nicht mehr in der Lage ist, für alle Veranstaltungen den Sanitätsdienst zu stellen.

Es fehle an einer entsprechenden Zahl von Helferinnen und Helfern, welche bereit sind, ihre Freizeit ehrenamtlich im Sinne des DRK zum Wohle der Allgemeinheit der Bürger von St. Ingbert zu opfern. Vorsitzender Usner: "Wir suchen daher dringend Menschen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren, die sich ehrenamtlich in den Dienst am Mitmenschen stellen."

Nähere Informationen zum DRK-Ortsverein "St. Ingbert beim 1. Vorsitzenden Michel Usner unter E-Mail: usnermtajdrk-igb.de.

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