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Auf dem Friedhof in Hassel soll ein Park entstehen

Ortsrat Hassel : Auf dem Friedhof soll ein Park entstehen

Die Umgestaltung der freien Fläche auf dem Friedhof in Hassel ist eine Herzensangelegenheit des Ortsrates. Vor allem aufgrund veränderter Bestattungsformen wie Urnenwänden liegt ein Teil des riesigen Geländes quasi brach.

Es handelt sich hierbei um die Fläche vom Nebeneingang in der St. Ingberter Straße bis zur Sandsteinmauer weiter oben. Dieser Bereich soll auf Wunsch des Ortsrates als Platz für einen kleinen Park, einen Ort der Ruhe, genutzt werden.

Bereits im Oktober 2018 beschäftigte sich der Rat mit dem Thema. Allerdings wurden damals für den Doppelhaushalt 2019/2020 keine Mittel beantragt. Das holte der Rat in seiner jüngsten Sitzung nach. Nach einstimmigem Beschluss des Ortsrates soll jetzt in den neuen Haushalt 2021/2022 Geld für das Projekt eingestellt werden. Geplant sind insgesamt 50 000 Euro. 30 000 Euro davon sind für die neue Einzäunung, die Anlage und die Bepflanzung von Beeten sowie für die Installation von Sitzgruppen vorgesehen. Die restlichen 20 000 Euro sollen für die Sanierung der historischen Grabstätten verwendet werden.

Christian Lambert von der Stadtverwaltung hat eine grobe Planung dazu erstellt. Er sieht eine realistische Chance, das Projekt 2021 verwirklichen zu können. Auf Vorschlag von Professor Claus Jacob von der Familien Partei soll auch die Möglichkeit von Baumpatenschaften vorgesehen werden.

Für die Erneuerung von Straßendecken legte der Ortsrat folgende Prioritätenliste fest: Teilstücke Neuhäuseler Straße, Eisenbahnstraße, Im Gewerbegebiet, Saarstraße, Straße In der Dell, verschiedene Fräsflickarbeiten. Auch für den neuen Haushalt erstellte der Ortsrat eine Prioritätenliste. Neben den 50 000 Euro für die Umwandlung von brach liegenden Teilen des Friedhofes, sind 8500 Euro für den Zaunbau am Friedhof und 13 000 Euro für die Anschaffung neuer Urnenwände vorgesehen. Der dickste Brocken sind 260 000 Euro für die Erneuerung des Kunstrasens auf dem Sportplatz am Eisenberg. „Wir hätten auch gerne andere Projekte umgesetzt, wie die Sanierung des ehemaligen Rathauses, wissen aber, dass dies aufgrund der finanziellen Beschränkungen im städtischen Haushalt aktuell nicht möglich ist“, so Ortsvorsteher Markus Hauck (CDU).