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Auch in der Ullmeng leuchtet es weihnachtlich

Auch in der Ullmeng leuchtet es weihnachtlich

Rentrisch. Wenn es draußen kälter wird, der erste Advent in Sicht ist und Weihnachten naht, holen viele Hausbesitzer und Mieter ihre Weihnachtsdekoration aus dem Schrank oder vom Speicher und sorgen so für vorweihnachtliche Stimmung. Nach Advents- und Türkranz, Räuchermann, Nussknacker und Co. sorgt wohl nichts so sehr für Heimeligkeit wie Kerzen- oder anderer Lichterschein

Rentrisch. Wenn es draußen kälter wird, der erste Advent in Sicht ist und Weihnachten naht, holen viele Hausbesitzer und Mieter ihre Weihnachtsdekoration aus dem Schrank oder vom Speicher und sorgen so für vorweihnachtliche Stimmung. Nach Advents- und Türkranz, Räuchermann, Nussknacker und Co. sorgt wohl nichts so sehr für Heimeligkeit wie Kerzen- oder anderer Lichterschein. Selbst Menschen, die sonst nicht so oft vor die Tür gehen, spazieren durch die Straßen und schauen sich die leuchtenden Vorgärten oder Fassaden an. Früher war mehr Lametta? Vielleicht. Aber der heutigen Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt und erregen schon mal die nachbarlichen Gemüter. Erlaubt ist, was gefällt. Da mal ein Rentier aus Naturmaterialien im Vorgarten, dort ein komplett beleuchteter Rentierschlittenzug samt Weihnachtsmann, Christkind und Stern, der jedes Jahr erweitert wird. Schwibbögen in den Fenstern, Weihnachtsmänner und Nikoläuse, die an Seilen die Fassaden erklimmen, vereinzelte Lichterketten an den Sträuchern vorm Haus oder der traditionelle Adventsstern. Weihnachten ist einfach die Zeit der Lichter. Auch für Michaela Lorscheider und ihren Mann Kurt aus Rentrisch gehört das Schmücken der Hausfassade in der Ullmeng dazu und ist schon zu einem festen Ritual geworden. Pünktlich zum ersten Advent gehen bei den Rentrischern die Lichter an. Früher, als sie noch in der Unteren Kaiserstraße wohnten, fand das "Lichtspiel" hinterm Haus im Garten statt. Nach dem Umzug wanderte der Lichterschmuck auf die Hausvorderseite, und alle Passanten können ihn sehen. Auch in diesem Jahr ist das Haus "erleuchtet", und so sieht man in den Abendstunden blinkende Lichterketten, kleine Leuchtweihnachtsbäume in den Blumenkästen, Lämpchen in Fenstern und an der Dachtraufe, kletternde Weihnachtsmänner, einen winkenden und einen, der sich auf einem Mond "ausruht". Natürlich ist auch das obligatorische Rentier mit von der Partie. Und was ist mit dem Stromverbrauch? "Das fällt kaum ins Gewicht, außerdem gibt es ja jetzt die LED-Lampen, die weniger verbrauchen", erzählt der Herr des Hauses. Normalerweise würden noch ein Leuchtschneemann und zwei aufblasbare überdimensionale Figuren vor dem Haus stehen, doch sie haben ihren Dienst versagt und müssen erst noch instand gesetzt werden. Vielleicht sieht man sie ja im nächsten Jahr wieder. In diesem Jahr hat Sohn Fabian beim Anbringen der Lichter geholfen. Der 20-Jährige macht das gern und brauchte ungefähr vier Stunden, bis alles am richtigen Platz war. Dabei hatte vor einigen Jahren alles ganz "harmlos" mit einem Plastik-Leucht-Weihnachtsmann angefangen. Jedes Jahr wird etwas ausgetauscht und kommt Neues hinzu. War es aber früher eher kunterbunt, tendieren die Lorscheiders nun mehr zum Ton-in-Ton-Licht. > wird fortgesetzt con