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Arbeitsagentur sieht gute Aussichten für Jobsuchende

Arbeitsagentur sieht gute Aussichten für Jobsuchende

Die Agentur für Arbeit ist optimistisch. Die Zahl der freien Stellen, die die Unternehmen melden, ist in den vergangenen Wochen deutlich angestiegen. Die Aussichten sind besonders für qualifizierte Fachkräfte gut.

Gute Nachrichten kommen zum Monatsende von der Agentur für Arbeit. Wie die Experten mitteilen, herrscht Bewegung auf dem Arbeitsmarkt, die Betriebe suchen neue Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Menschen ohne Job gleichwohl leicht gestiegen.

Die Geschäftsstelle St. Ingbert meldet 1196 Arbeitslose . Das sind 16 Menschen mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,3 Prozent. Die Geschäftsstelle Blieskastel (dazu gehört die Stadt Blieskastel sowie die Kommunen Gersheim und Mandelbachtal) haben 824 Arbeitslose in ihrer Kartei, 38 Menschen mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote liegt in diesem Bezirk bei 4,1 Prozent. Kreisweit errechnen die Statistiker eine Quote von 5,9 Prozent. Das ist 0,1 Prozentpunkte weniger als im Februar des vergangenen Jahres.

"Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit vermittelt den Eindruck, dass sich derzeit am Arbeitsmarkt wenig verändert. Wirft man aber einen Blick auf die Bewegungszahlen, wird schnell deutlich, dass nach der Winterpause schon wieder eine ganze Menge los ist", betont Jürgen Haßdenteufel. Der Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland erklärt weiter: "Die Arbeitgeber haben uns bereits 40 Prozent mehr Stellen gemeldet als vor einem Jahr und es haben deutlich mehr Frauen und Männer eine Arbeit aufgenommen als im Januar." Der Arbeitsagentur-Chef rechnet deshalb mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in den kommenden Wochen.

Beim Arbeitgeberservice der Agentur gingen demnach im Februar 420 Jobangebote ein, das waren deutlich mehr als im Vormonat und auch als vor einem Jahr um diese Zeit.

Die Arbeitsagentur spricht von 955 Stellen, die derzeit auf einen geeigneten Bewerber warten. Die Unternehmen suchen dabei quer durch die verschiedenen Branchen vorwiegend nach Fachkräften mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung.

Die Arbeitsagentur macht auch Aussagen zur generellen Unterbeschäftigung. Dabei sind bei dieser Betrachtungsweise neben den registrierten Arbeitslosen auch Menschen einbezogen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt werden. Ihre Zahl betrug im Februar 5685 Personen, das waren 220 weniger als noch vor einem Jahr.