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Apfelbaum hat jetzt seinen festen Platz

Apfelbaum hat jetzt seinen festen Platz

Der „Sächsische Königsapfel“, ein Geschenk der Partnerstadt Radebeul, wurde am Kulturhaus in der Annastraße gepflanzt. Zuvor war der Apfelbaum ein Jahr lang im St. Ingberter Gewächshaus zwischengelagert und gediehen.

. Zum 25-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen St. Ingbert und Radebeul schenkte der Bürgermeister der sächsischen Stadt vor den Toren Dresdens, Bert Wendsche, den St. Ingbertern einen Apfelbaum. Dieser "Sächsische Königsapfel" fand nun, ein Jahr später, nachdem er in der St. Ingberter Stadtgärtnerei zwischengepflanzt worden war, seinen festen Platz am Kulturhaus in der Annastraße. Viele Bürger waren gekommen, Kinder der Südschule und der Kindertagesstätte Oberwürzbach steuerten ein Gedicht und ein Lied bei, während der Baum eingepflanzt und gewässert wurde. OB Hans Wagner las einen Brief seines sächsischen Amtskollegen vor, den dieser anlässlich der Pflanzung geschrieben hatte: "Wir sind glücklich und stolz, dass nach dem Radebeuler Weinberg jetzt auch unser sächsischer Apfelbaum an einen erlebbaren Standort in unserer Partnerstadt gepflanzt und somit Teil des ,Grundstocks' der künftigen Streuobstwiese im Biosphären-Bürgergarten wird. Besonders freut mich, dass Familie Blechschmitt die Baum-Patenschaft übernimmt. Damit wird aus einem Zeichen unserer lebendigen Städtepartnerschaft jetzt gleich ein zweites. Die durch die Städtepartnerschaft entfachte Liebe wird jetzt symbolisch auf die Baumpatenschaft übertragen und gepflegt." So lebe die sächsisch-saarländische Freundschaft auf diese Art weiter und trage hoffentlich schmackhafte Früchte. Christoph und Nanette Blechschmitt, er Saarländer, sie aus Sachsen, hatten sich im Jahr 2000 über einen Austausch des DRK im Rahmen der Städtepartnerschaft kennen- und lieben gelernt. Mittlerweile wurde diese persönliche Verbindung um vier Kinder erweitert, die alle beim Apfelbaumpflanzen in St. Ingbert dabei waren, wo die Familie lebt. "Man hat mich im Vorfeld der Pflanzung als Experten zur Umsetzung von Dresdner Gewächsen hinzugezogen", so der 36-jährige Familienvater scherzhaft, der damit auf den Umzug seiner Frau anspielte.