Anspruchsvoll und vielfältig

Die Förderer der Kirchenmusik an der Martin-Luther-Kirche in St. Ingbert haben ihr neues Konzert-Programm veröffentlicht. Los geht es am 30. März mit einem Passionskonzert. Auch Romantisches, Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und Weihnachtsklänge wird es geben.

. Auch für dieses Jahr hat der Freundes- und Förderkreis für Kirchenmusik an der Martin-Luther-Kirche wieder ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammengestellt. Zwei große, recht kontrastreiche Chorkonzerte der Evangelischen Kantorei St. Ingbert stehen dabei im Mittelpunkt, ergänzt von drei Instrumentalaufführungen. Mit einem Passionskonzert in eher ungewöhnlicher Besetzung für diese Zeit im Kirchenjahr wird die Konzertreihe am Sonntag, 30. März, eröffnet. Das Blechbläserensemble Splendid Brass spielt Werke von Barock bis zur Gegenwart, ergänzt durch Passionsbetrachtungen von und mit Dr. Otto Deutsch.

Hinter dem Titel "Mein Liebchen wohnt so weit von mir..." verbirgt sich ein romantisches Chorkonzert am Sonntag, 25. Mai, in der Christuskirche. Liebe, Sehnsucht und Natur, die Hauptthemen der Romantik, werden da in vielfältiger Weise besungen. Berühmte Werke von Johannes Brahms (Liebeslieder-Walzer), Franz Schubert (An die Sonne und Der Hirt auf dem Felsen) stehen teils solistisch, teils chorisch von der Evangelischen Kantorei gesungen auf dem Programm.

Vivaldis berühmte "Die vier Jahreszeiten" sind am 20. Juli in einer interessanten Bearbeitung für Orgel zu hören. Zu Gast ist der gebürtige St. Ingberter Thomas Herzer, Kantor an der Schlosskirche zu Wittenberg. Seit der Verleihung des Echo-Klassik Preises 2013 an einen Tubisten wird die Tuba als eigenständiges Soloinstrument noch bewusster wahrgenommen. Begleitet vom Collegium Instrumentale Saarbrücken unter der Leitung von Helmut Haag erzählt in unserem Konzert am 19. Oktober der exzellente Tubist David Polkinhorn in Kalkes Megavissey Tales auf der Tuba Geschichten aus seiner Heimat Cornwall.

Konzert am zweiten Advent

Im Weihnachtskonzert am zweiten Advent - Abschluss und Höhepunkt der Konzertreihe 2014 - wird mit Corellis verzauberndem Weihnachtskonzert mit der berühmten Pastorale am Ende der Komposition mit ihrem wiegenden Siziliano-Rhythmus' schon zu Beginn des Abends im besonderen Maß weihnachtliche Stimmung verbreitet. Als chorischer Schwerpunkt ist das in Deutschland lange wenig beachtete Weihnachtsoratorium von Camille Saint Saens zu hören, das Weihnachten 1858 uraufgeführt wurde. Ein A-cappella-Chorsatz von Gabriel Fauré und ein beeindruckendes Werk des norwegischen Komponisten Ola Gjielo für achtstimmigen Chor und Solo-Cello runden das festliche Weihnachtsprogramm ab.

Die Karten für alle fünf Konzerte können auch im Abonnement zum Preis von 40 Euro erworben werden. Weitere Informationen gibt es unter Tel. (0 68 94) 5 29 85 sowie im Internet unter www.evangelischekantorei.de.