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Kultur plus
Anlaufstelle für Kulturtreibende ist eröffnet

St. Ingbert. (con) Das Trafo-Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ hat mit der offiziellen Eröffnung seines neuen Büros in der St. Ingberter Spitalstraße am vergangenen Samstag eine neue Heimat gefunden. Bundesweit wurden vier ländlich geprägte Modellregionen ausgewählt, die mit Ideen und Kreativität versuchen, ihre Kulturangebote so weiterzuentwickeln, dass sie in auch Zeiten des demografischen Wandels in Zukunft lebensfähig und attraktiv bleiben. Eine davon ist der Saarpfalz-Kreis, wo es nun also „Kultur+“ heißt. Im Projekt werden Kulturschaffende oder -interessierte vom Verein Saarpfalzkultur zusammengebracht und gefördert, um miteinander neue Kulturformate zu entwickeln, an denen unterschiedliche Akteure teilhaben. Der Vereinsvorsitzende Alexander Funk betonte, man wolle Lust auf mehr Kultur machen und erreichen, dass sich Vereine nicht wegen des Mitgliederschwundes auflösen müssen. Lobende Worte für das neue Büro, das eine Netzwerkstelle für „Kultur+“ im Saarpfalz-Kreis und vor allem eine Anlaufstelle für Kommunikation sein soll, fand auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. „Die Bezeichnung Trafo bringt gut auf den Punkt, was damit gemeint ist – ein Umspannhäuschen, wo Energie so umgestaltet wird, dass Strom in jeden Haushalt kommt und dort eine Grundlage fürs Leben bildet. Das ist ein gutes Sinnbild für die Kultur im Land.“ Von Cornelia Jung

(con) Das Trafo-Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ hat mit der offiziellen Eröffnung seines neuen Büros in der St. Ingberter Spitalstraße am vergangenen Samstag eine neue Heimat gefunden. Bundesweit wurden vier ländlich geprägte Modellregionen ausgewählt, die mit Ideen und Kreativität versuchen, ihre Kulturangebote so weiterzuentwickeln, dass sie in auch Zeiten des demografischen Wandels in Zukunft lebensfähig und attraktiv bleiben. Eine davon ist der Saarpfalz-Kreis, wo es nun also „Kultur+“ heißt. Im Projekt werden Kulturschaffende oder -interessierte vom Verein Saarpfalzkultur zusammengebracht und gefördert, um miteinander neue Kulturformate zu entwickeln, an denen unterschiedliche Akteure teilhaben. Der Vereinsvorsitzende Alexander Funk betonte, man wolle Lust auf mehr Kultur machen und erreichen, dass sich Vereine nicht wegen des Mitgliederschwundes auflösen müssen. Lobende Worte für das neue Büro, das eine Netzwerkstelle für „Kultur+“ im Saarpfalz-Kreis und vor allem eine Anlaufstelle für Kommunikation sein soll, fand auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. „Die Bezeichnung Trafo bringt gut auf den Punkt, was damit gemeint ist – ein Umspannhäuschen, wo Energie so umgestaltet wird, dass Strom in jeden Haushalt kommt und dort eine Grundlage fürs Leben bildet. Das ist ein gutes Sinnbild für die Kultur im Land.“


Zehn Förderprojekte bei „Kultur+“ erhielten am Samstag ihre Auszeichnungen, die mit insgesamt 67 000 Euro dotiert sind. Darunter sind die Gründung des Orchesters „Kunterbunt“ in der Kita Rentrisch sowie ein Biosphären-Klangwanderweg. (Ein ausführlicher Bericht zu dem Kulturprojekt folgt.)