Andreas Sturm wird St. Ingberts neuer Pfarrer

Andreas Sturm wird St. Ingberts neuer Pfarrer

Der künftige Pfarrer St. Ingberts, Andreas Sturm, wurde 2002 zum Priester geweiht. Er war als Kaplan in der Landauer Pfarrei St. Maria und hat viele Jahre als Seelsorger in den Pfarreiengemeinschaften Weyher und Edenkoben gearbeitet.

Pfarrer Andreas Sturm ist von Bischof Karl-Heinz Wiesemann mit Wirkung zum 1. Januar 2015 zum Pfarrer der St. Ingberter Pfarreien St. Josef, St. Hildegard, Herz Mariä, St. Pirmin und St. Michael, St. Franziskus, St. Konrad sowie der Kuratie Schnappach St. Barbara ernannt worden. Die Pfarreien bilden bereits seit September 2011 eine Pfarreiengemeinschaft. Zum 1. Januar 2016 werden sie gemäß des neuen Seelsorgekonzeptes "Gemeindepastoral 2015" des Bistums Speyer zu einer neuen großen Pfarrei "Heiliger Ingobertus" zusammengefasst. Andreas Sturm übernimmt in St. Ingbert die Nachfolge von Achim Dittrich, der ebenfalls zum 1. Januar 2015 als Pfarrer in die Pfarreiengemeinschaft Otterberg wechselt. Andreas Sturm (39) stammt aus Frankenthal und wurde im Jahr 2002 zum Priester geweiht. Er war als Kaplan in der Landauer Pfarrei St. Maria sowie als Dekanatsjugendseelsorger des Dekanats Landau tätig, bevor er 2004 als geistlicher Leiter des Diözesanverbandes der Katholischen Jungen Gemeinde und Referent für Ministrantenseelsorge nach Speyer wechselte. 2010 wurde er zum Diözesanpräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Speyer gewählt und übernahm die Leitung der Abteilung Jugendseelsorge in der Hauptabteilung Seelsorge des Bischöflichen Ordinariats. Er hat viele Jahre als Seelsorger in den Pfarreiengemeinschaften Weyher und Edenkoben mitgearbeitet. Im Oktober 2013 wurde ihm zusätzlich die Aufgabe des Wallfahrtspfarrers für den Annaberg bei Burrweiler übertragen.

Pfarrer Achim Dittrich sagte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass er eigentlich geplant hatte, mindestens zehn Jahre in St. Ingbert zu bleiben (wir berichteten). Am Ende fehlte ihm allerdings die Perspektive. Innerhalb der Gremien habe es laut Pfarrer Dittrich in letzter Zeit unangenehme Diskussionen gegeben.

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