Amerikanische Nacht mit Wodka

Homburg/St. Ingbert. Mit "Whisky mit Wodka" liefert Regisseur Andreas Dresen am Wochenende in der Kinowerkstatt St. Ingbert eine melancholische Liebeserklärung an Film und Filmschaffende zugleich und deutlich sind die Parallelen zu dem melancholischen Drama "Die amerikanische Nacht" (La nuit américaine, 1973) von François Truffaut zu erkennen

Homburg/St. Ingbert. Mit "Whisky mit Wodka" liefert Regisseur Andreas Dresen am Wochenende in der Kinowerkstatt St. Ingbert eine melancholische Liebeserklärung an Film und Filmschaffende zugleich und deutlich sind die Parallelen zu dem melancholischen Drama "Die amerikanische Nacht" (La nuit américaine, 1973) von François Truffaut zu erkennen. Die Kinowerkstatt zeigt diesen Klassiker am heutigen Samstag, 12. Dezember, 21 Uhr, und am Sonntag, 13. Dezember, 20 Uhr, im Original: "La nuit américaine" (Frankreich, Italien 1973, 115 Minuten) mit Jacqueline Bisset, Valentina Cortese, Dani, Alexandra. "La nuit americaine" (1972) ist einer der persönlichsten Filme von Frankreichs viel zu früh verstorbenem Starregisseur Francois Truffaut (1932 - 1984), der auch selbst die Hauptrolle - einen Filmregisseur - spielt. Eine dramatische, satirische, humorvolle und kurzweilige Hommage an das Kino, 1973 gab es eine "Oscar"-Auszeichnung als "bester fremdsprachiger Film". Der Titel "Amerikanische Nacht" ist die französische Bezeichnung für Aufnahmeverfahren, bei denen Nachtaufnahmen am Tag gedreht werden können. Truffaut will so auf die Täuschungsmöglichkeiten des Mediums verweisen. Der französische Regisseur Ferrand beginnt in den Filmstudios von Nizza mit den Dreharbeiten zu seinem neuen Film "Meine Ehefrau Pamela". Wie so oft gibt es während der Dreharbeiten zahlreiche Verwicklungen: Komplikationen bei den Dreharbeiten, Allüren der Schauspieler, ihre Gefühlsschwankungen und ständiger Druck vom Produzenten. Für Ferrand stellt sich die Frage, ob er seinen Film jemals fertig stellen wird ... red

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