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Am Uhubrunnen bei Hassel musste eine Bombe gesprengt werden

Feuerwehr St. Ingbert : Am Uhu-Brunnen wurde eine Weltkriegs-Bombe gesprengt

Gleich mehrere Einsätze für St. Ingberts Feuerwehr.

Gleich mehrere unterschiedliche Einsätze hatte die St. Ingberter Feuerwehr in den vergangenen Tagen. Für den Rettungsdienst öffneten Feuerwehrleute eine Tür in der Glashütter Straße in St. Ingbert. Am Mittwochmorgen, 4. November, rückten die Retter um 6.07 Uhr aus. Innerhalb weniger Minuten schafften die Helfer Zugang zur Wohnung. Rettungsdienst und Polizei konnten danach die Wohnung betreten.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützten zudem am Mittwochmorgen den Kampfmittelräumdienst im Waldgebiet zwischen Hassel und Niederwürzbach. Im Bereich des Uhu-Brunnens war eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg aufgefunden worden. Diese musste vor Ort gesprengt werden. Die Feuerwehrleute sperrten die umliegenden Spazierwege. Gegen 11 Uhr sprengten die Kampfmittelräumer die Bombe erfolgreich.

Am Mittwochnachmittag rückten die Löschbezirke Hassel und St. Ingbert-Mitte zu Unterstützung des Rettungsdienstes nach Rohrbach aus. Im 2. Obergeschoss eines Wohnhauses war es zuvor zu einem medizinischen Notfall gekommen. Die Rettung aus dem Gebäude war nur in stabiler liegender Position möglich. Aufgrund des Gewichts des Patienten war eine Rettung mit der St. Ingberter Drehleiter nicht möglich. Unterstützung bekamen die Einsatzkräfte durch die Drehleiter aus Homburg. Der Patient konnte schonend aus dem Fenster gerettet und auf Straßenniveau gebracht fahren werden. Der Rettungsdienst brachte den Patienten im Anschluss ins Krankenhaus.

Am Donnerstagmorgen, 5. November, rückten die Feuerwehr Oberwürzbach und St. Ingbert-Mitte zu einem Brand in die Würzbachstraße nach Reichenbrunn aus. Um 7 Uhr meldeten Passanten das Feuer in einem Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der Feuerwehr lag eine brennende Decke in der Einfahrt. Ein Feuerwehrmann löschte die Decke ab. Parallel erkundeten Feuerwehrleute unter Atemschutz die verrauchte Wohnung. Am Brandentstehungsort, einer Heizung, führten die Einsatzkräfte Nachlöscharbeiten durch. Die Heizung wurde vom Stromnetz getrennt. Im Anschluss belüfteten die Helfer die Wohnung.