„Es fehlt nur ein Quietsche-Entchen“ Stadtbad-Areal in St. Ingbert ist derzeit ein kleiner See

St. Ingbert · Das alte Stadtbad ist völlig abgetragen, das Baufeld gerade ein mit Wasser gefülltes Loch. Die Planungen kommen dennoch voran, sagen Stadt St. Ingbert und Bauleitung.

 Das Alte Stadtbad ist weg. Wo es stand, ist jetzt ein kleiner See. Im neuen Jahr sollen dort die Spundwände eingerammt werden, um die Baugrube für den künftigen zweiflügeligen Bau trockenzulegen.

Das Alte Stadtbad ist weg. Wo es stand, ist jetzt ein kleiner See. Im neuen Jahr sollen dort die Spundwände eingerammt werden, um die Baugrube für den künftigen zweiflügeligen Bau trockenzulegen.

Foto: Michael Beer

Es fehle nur ein Quietsche-Entchen, sagt eine Anliegerin, dann wäre der kleine See am Zugang zur Gustav-Clauss-Anlage perfekt. Tatsächlich steht ordentlich Wasser in der mehrere Meter tiefen Grube, die nach dem Abtragen des alten Stadtbades am Theodor-Heuss-Platz mitten in St. Ingbert davon kündet, dass dort gebaut werden soll. Und das nicht gerade im kleinen Stil: Die Victor‘s-Gruppe schickt sich an, auf dem traditionsreichen Gelände einen zweiflügeligen Komplex mit einem verbindenden eingeschossigen Mittelteil zu errichten. Die eine Seite ist als „Biosphären-Hotel“ geplant, die andere als Wohngebäude mit Wohnungen verschiedener Größe.