Ausbau alter Fabrik Neuer Schwung für die Baumwollspinnerei

St Ingbert · Ein neues Team übernimmt die Projektsteuerung des Endlos-Projekts Alte Baumwollspinnerei. So will es den Umbau zur Verwaltung inklusive Museum stemmen.

 Die Alte Baumwollspinnerei ist noch immer eine Baustelle. Sie soll in den kommenden Jahren zum St. Ingberter Verwaltungssitz ausgebaut werden.

Die Alte Baumwollspinnerei ist noch immer eine Baustelle. Sie soll in den kommenden Jahren zum St. Ingberter Verwaltungssitz ausgebaut werden.

Foto: Michael Beer

Ein imposantes Gemäuer ist die Alte Baumwollspinnerei in St. Ingbert, im späten 19. Jahrhundert erbaut, noch immer. Langgezogen an der Wollbachstraße gelegen, ist sie zugleich über anderthalb Jahrzehnte hinweg die Sandstein gewordene Bestätigung des alten Spruchs „was schiefgehen kann, geht schief“. Denn seit dem Ende der Nuller Jahre geht es darum, die lange ungenutzte Wollspinnerei in eine belebte Zukunft zu führen. Mit verschiedenen Konzepten und Partnern ist dies bislang grandios gescheitert. Jetzt stehen die Uhren für die Revitalisierung wieder einmal auf null. Die Stadt hat ein neues Team zusammengestellt, mit dem nun der Umbau zu einem künftigen Verwaltungssitz plus Albert-Weisgerber-Museum gelingen soll. Seitens der Stadt leitet Margret Welsch (Stadtentwicklung, Umwelt und Bauen) das Projekt. Weiter an Bord sind die Homburger „Tribast Projektmanagement GmbH“, die Saarbrücker Architekten Krüger, die Landschaftsarchitekten Dutt & Kist sowie das Illinger Ingenierbüro W+P, insbesondere zuständig für die technische Umsetzung. Alle zusammen wollen sie ein neues und hoffentlich erfolgreiches Kapitel zur langen und in der jüngsten Vergangenheit so zerfahrenen Geschichte des Gebäudes hinzufügen.