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Als der Deutsch-Französische Krieg nach Homburg kam

KEB Saarpfalz : Als der Deutsch-Französische Krieg nach Homburg kam

(red) Fast genau auf den Tag vor 150 Jahren brach der Deutsch-Französische Krieg aus, der auch starke Auswirkungen auf unsere Region hatte. Aus diesem Anlass lädt die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) in Kooperation mit dem Homburger Stadtarchiv und dem Historischen Verein Homburg am kommenden Freitag, 7. August, von 17 bis 18.30 Uhr zu dem erstmals angebotenen Themenrundgang „Hier ist nichts als Himmel und Sachsen … – Als der Deutsch-Französische Krieg nach Homburg kam“ ein.

Die Leitung der historischen Exkursion hat Klaus Friedrich.

Anfang August 1870 erreichte dieser Krieg Homburg und „Die kleine Stadt“ in der Nähe der deutsch-französischen Grenze wurde unversehens Hauptquartier der II. Deutschen Armee. Infolge dessen sah die Bevölkerung gekrönte Häupter sowie Otto von Bismarck und Helmuth von Moltke als hohe Gäste und zudem tausende von hier lagernden und durchziehenden Soldaten und bald aber auch zahlreiche, in Notlazaretten untergebrachte Verwundete aus den blutigen Kämpfen bei Saarbrücken. Dabei spielten die Ereignisse des Sommers 1870 und die 1871 erfolgte Reichsgründung auch Jahrzehnte später eine wichtige Rolle in der städtischen Erinnerungskultur.

Der Rundgang bietet die Gelegenheit, mehr über die Umstände dieses Konflikts zu erfahren, diverse Originalschauplätze und zeitgenössische Berichte kennenzulernen und dabei etliche, teilweise eher verborgene Erinnerungsorte zu entdecken.

Treffpunkt ist um 17 Uhr auf dem Platz vor dem Homburger Hauptbahnhof. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 6 Euro pro Person.

Da die Teilnehmerzahl aufgrund der aktuellen Bestimmungen begrenzt werden muss, ist eine vorherige Anmeldung unter Angabe der erforderlichen Kontaktdaten unter Telefon (0 68 94) 9 63 05 16 oder per E-Mail an kebsaarpfalz@aol.com bis spätestens 4. August erforderlich.