Alex Funk macht Politik spannend

Rohrbach. Das Superwahljahr 2009 - insbesondere die Landtags- und Bundestagswahlen - waren ideale Begleitumstände für einen alltagsnahen Sozialkundeunterricht mit den Themen "Demokratie und Wahlen". Wahlkampf und Wahlergebnisse wurden von den Schülerinnen und Schülern der 8er- und 9er-Klassen der ERS St. Ingbert-Rohrbach genau verfolgt und analysiert

Rohrbach. Das Superwahljahr 2009 - insbesondere die Landtags- und Bundestagswahlen - waren ideale Begleitumstände für einen alltagsnahen Sozialkundeunterricht mit den Themen "Demokratie und Wahlen". Wahlkampf und Wahlergebnisse wurden von den Schülerinnen und Schülern der 8er- und 9er-Klassen der ERS St. Ingbert-Rohrbach genau verfolgt und analysiert. So stach den Schülern die etwas andere Wahlkampagne von Alexander Funk: "Ich will Alex.de" sofort ins Auge und sie waren gespannt, was daraus werden würde. Jetzt wollten die Schülerinnen und Schüler den Gewinner des Wahlkreises 299 zu seiner neuen Aufgabe in Berlin befragen und luden ihn kurzerhand in ihre Schule ein. Das Bundestagsmitglied nahm an und ließ sich in insgesamt vier Unterrichtsstunden geduldig ausfragen: zu seinem Privatleben, seiner Schulzeit, seinem Studium und seiner beruflichen Laufbahn. Die Schüler vernahmen sehr wohl, dass auch er über die Realschule zum Abitur gelangt sei, einem Weg, den viele an der ERS Rohrbach auch beschreiten. Witzig fanden die interessierten Schüler den Geburtsort seiner Wahlkampagne - nämlich die Sauna. Wie findet sich der Mann aus Höchen in der Weltstadt Berlin zurecht, wie sieht sein Tagesablauf aus, hat er noch Zeit für seine kleine Tochter und seine Frau, ob er in der Straße gleich erkannt wird ? Die Fragen wollten nicht mehr abreißen. Der CDU-Politiker musste auch Stellung nehmen zum Afghanistan-Einsatz, zur Wirtschaftskrise und zur Kinderbetreuung."Mit dem kann man reden"Der Erststimmensieger der Bundestagswahl konnte sich den Schülerinnen und Schülern als bürgernah, "voll nett", "gar nicht so, wie man sich einen Politiker vorstellt", "mit dem kann man ja reden" glaubhaft präsentieren. Auch seine Reaktion auf ein Anliegen eines Neuntklässlers bezüglich des Bolzplatzes auf dem St. Ingberter "Hobels" verwundert die Schülerinnen und Schüler sehr: - er sagt, er gibt das Problem an die zuständige Stelle weiter, fragte nach der E-Mail-Adresse des Schülers, um Rückmeldung geben zu können.Die Einladung an 50 Schüler nach Berlin macht dann die Fragestunde an den Wahlkreisabgeordneten restlos zu einer tollen Sache. Alexander Funk hat der viel beschworenen Basisferne und Abgehobenheit von Bundespolitikern durch seinen Besuch in der Erweiterten Realschule St. Ingbert-Rohrbach klar entgegengewirkt. red