Äquatorialguinea in Brenschelbach

Brenschelbach. Es war ein kleines Fußballfest, das auf dem Brenschelbacher Rasenplatz stattfand. Einen Steinwurf von der französischen Grenze entfernt, hielt der internationale Fußball Einzug. Die Frauen-Nationalmannschaft Äquatorialguineas reiste aus ihrem Trainingslager in Bitburg an und traf auf den Zweitligisten 1. FC Saarbrücken. Rund 300 Zuschauer verfolgten die Partie

Brenschelbach. Es war ein kleines Fußballfest, das auf dem Brenschelbacher Rasenplatz stattfand. Einen Steinwurf von der französischen Grenze entfernt, hielt der internationale Fußball Einzug. Die Frauen-Nationalmannschaft Äquatorialguineas reiste aus ihrem Trainingslager in Bitburg an und traf auf den Zweitligisten 1. FC Saarbrücken. Rund 300 Zuschauer verfolgten die Partie.

Die Amazonen des argentinischen Trainers Esteban Becker begannen mit Volldampf, verschafften sich in der Anfangsphase gleich Respekt. Doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Schützlinge von FCS-Coach Winfried "Winne" Klein frecher, hatten durch Nina Rauch in der 25. Minute eine Großchance, die Torfrau Miria Silva de Paixad zunichte machte. Im Gegenzug tankte sich Christell Ngo Nyepel Olive auf der linken Seite durch, passte zu Salome Noah Ghylaine Nke, die aus kurzer Distanz das Leder zur Führung einschoss. In der abwechslungsreichen Begegnung legte Noa Ghyslaine Nke (39.) nach. Damit ging es in die Pause. Die Afrikanerinnen weilen seit Juni in der Eifel und bleiben noch bis Oktober. In bisherigen Testspielen rangen sie dem Erstligisten Bayer Leverkusen (1:1) und dem Zweitligatitelanwärter 1. FC Köln (3:3) jeweils ein Remis ab. "Ich habe gesucht und habe Winfried Klein angerufen, der auch sofort zusagte", erläuterte Manuel Weber, Team-Manager in Europa, mit. "Es ist für die Mädels schon etwas Besonderes, gegen eine Nationalmannschaft zu spielen. Das ist ein willkommener Test", sagte Klein

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie zwar, doch die Tore fielen auch so. Für Äquatorialafrika traf noch Dorin Chigoue Nina (66.), für den FCS Saskia Toporski (87.) zum 1:3-Endstand. "Ich bin mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft zufrieden", freute sich Klein. ott

Mehr von Saarbrücker Zeitung