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Abschluss des Lesesommers in St. Ingbert

Lesesommer in St. Ingbert : Junge Viel-Leser wurden belohnt

Der St. Ingberter Lesesommer wurde mit einer Preisverleihung in der Stadtbücherei abgeschlossen.

„Ich heiße nicht nur Liliane, man nennt mich auch Lili“ – so der Einstieg einer Buchbesprechung. Lili hat mitgemacht beim Lesesommer in diesem Jahr. „Das Buch ist toll, spannend, lustig,… und die Geschichte hat einfach voll Spaß gemacht.“ Eine von vielen Aussagen, die Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren zu Papier gebracht haben.

Unter dem Motto „Ich lese mit“ veranstaltete die Stadtbücherei den St. Ingberter Lesesommer für Kinder. Wenn mindestens drei Bücher, auch E-Books zählten, gelesen wurden und dazu jeweils ein Bewertungsblatt ausgefüllt wurde, gab es eine Urkunde. Die Bewertungsblätter – das waren kleine, liebevoll geschriebene oder auch gemalte Buchbesprechungen. Zu Stellwänden arrangiert, zeigten sie, dass den Kindern der Lesesommer eine Menge Freude bereitet hat.

Sie legt sich mächtig ins Zeug, um Kindern das Buch näherzubringen – die Stadtbücherei betreute die kleinen Leser bestens. Karin Mostashiri und ihre Kolleginnen gaben Tipps, sie beschafften die angesagten Kinderbücher, und sie erstellten eine Hitliste der gelesenen Bücher. Die ist durchaus repräsentativ, denn 137 Kinder machten mit beim Lesesommer. 87 davon haben mindestens ein Buch gelesen, wobei die Mädchen deutlich vorn liegen. Nur 28 Jungen fanden sich unter den ausdauernden Lesern. 71 Kinder haben drei oder mehr Bücher gelesen. Nicht nur Liliane alias Lili. Der Lohn der Begegnung mit dem Buch, da waren sich alle einig, war eine Menge Spaß und Spannung. Sie vertieften sich in ihre Bücher, tauchten regelrecht ein und waren in einer anderen Welt. Dass es dann am Ende sogar eine Urkunde vom Oberbürgermeister gibt – umso besser, zumal der auch noch für jeden der Gewinner ein Spiel oder ein weiteres schönes Buch dabei hatte.

Bloß, alle 87 Kinder wollte die Stadtbücherei zu dieser Urkundenübergabe nicht einladen. Deshalb wurden die Kinder stellvertretend eingeladen, die besonders viele Bücher gelesen hatten. Mit großem Abstand vorn lag Emily Klos. Die Neunjährige hat sich in 24 Bücher vertieft. Sophie Maier brachte es auf 13 Bücher, Hamza Wahesh – der Achtjährige war der einzige Junge unter den Viellesern bei der Preisverleihung – hatte elf Bücher gelesen. Die siebenjährige Ilvi Grüntjes las zehn Bücher und Michèle Tietz – sie ist zwölf Jahre alt – brachte es ebenfalls auf zehn Bücher.

Pferde sind bei den Mädels das dominierende Thema. Aber auch Detektivgeschichten liegen gut im Rennen. Auf der Hitliste der Bücherei stehen die „Conny-Bücher“, „Das magische Baumhaus“, „Die Schule der magischen Tiere“, „Die drei Fragezeichen“, „Die drei Ausrufezeichen“, „Die drei Fragezeichen – Kids“ und „Die Olchis“. Gelesen wurden aber auch Sachbücher wie das „Guinness Buch der Rekorde“ und Bücher aus der Reihe „Was ist was“.